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  • Warum ihr mutig sein solltet | Sonntagsgedanken #42

    Warum ihr mutig sein solltet | Sonntagsgedanken #42

    Ich bin Buchblogger für Bider & Tanner, den Bookstar, habe meine eigene Kolumne bei einer Zeitung, habe internationale Bestsellerautoren interviewt & wurde bereits fürs Fernsehen interviewt. Das klingt jetzt vielleicht nach Angeberei, aber eigentlich möchte ich euch damit nur zeigen, was ich alles erreicht habe, nur weil ich Mut habe. Dieser Artikel soll euch inspirieren ebenfalls mutig zu sein. Deshalb lest jetzt weiter.

    Mutig sein: was meine ich damit?

    Ich bin ein Mensch mit tausenden Ideen. Ideen für Blogbeiträge, Interviews, Zusammenarbeiten & weitere Projekte. Ich liebe was ich mache & stecke meine ganze Energie in meine Projekte. Passion ist meiner Meinung nach mitunter das Wichtigste um Leute zu überzeugen mit dir zusammenzuarbeiten. Doch es braucht eben zuerst Mal Mut diese Personen zu kontaktieren. (mehr …)

  • Exklusiv: neues Buch von Nina MacKay

    Exklusiv: neues Buch von Nina MacKay

    Heute darf ich euch ganz exklusiv und als erster Blogger überhaupt Cover, Titel, Inhaltsangabe & Erscheinungstermin von Nina MacKays neuem Buch präsentieren, welches im Frühjahr 2019 erscheinen wird. (Hier gelangt ihr zu einem Interview über ihr Erfolgsbuch „Plötzlich Banshee“) Wir haben uns auf der Buchmesse getroffen und sie hat mir bisschen über ihr neuestes Projekt erzählt & meiner Meinung nach klingt das echt ziemlich gut.

    Das Buch ist der Auftakt zu einer neuen Trilogie. Genau genommen eine Academy-Trilogie, sprich die Geschichte spielt auf einer Schule. Diese Schule (und die Trilogie übrigens auch) heisst «Black Forest High» und befindet sich im Schwarzwald.

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  • #FBM18 – Bericht

    #FBM18 – Bericht

    Die #FBM18 ist schon wieder vorbei. Drei wundervolle Tage, welche ich schon jetzt sehr vermisse. Meine schönsten Momente, Erfahrungen & Begegnungen möchte ich gerne mit euch teilen. Viel Spass beim Lesen!

    Bevor ich hier aber anfange zu erzählen, möchte ich meinem Vater danken, welcher mir die ganze Reise erst ermöglicht hat. Er begelietet mich nach Frankfurt und das obwohl ich den Grossteil der Zeit ohne ihn verbracht hatte. Danke, Papi!

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  • FBM’18 Termine & Erwartungen

    FBM’18 Termine & Erwartungen

    Heute öffnet die Frankkfurter Buchmesse für alle Fachbesucher ihre Tore & auch wenn ich noch nicht da bin, nehme ich das als Anlass euch meine Termine, Pläne & Erwartungen zu zeigen.

    Vor zwei Jahren war ich bereits einmal an der FBM. (Meinen Bericht dazu findet ihr hier) Ein aussergewöhnliches Erlebnis, welches mich überwältigt hat & gleichzeitig gezeigt hat, dass ich es liebe Interviews zu führen. Für alle, welche das erste Mal auf die Buchmesse gehen, lest den Beitrag von Nick & diesen von Jaqueline

    Was sind also meine Erwartungen für dieses Jahr? 

    Ich habe beschlossen möglichst keine Signierstunden zu besuchen. Aus dem einfachen Grund, dass dieses Jahr kein Autor/keine Autorin vor Ort ist, für den/die ich ein paar Stunden anstehen würde. Ich hoffe darauf viele spannende Gespräche zu führen, Kontakte aufzubauen, Blogger & Bookstagrammer kennenzulernen und gute Interviews zu führen.

    Ich will mir Zeit nehmen, um mir Stände anzuschauen, neue Verlage, Autoren & Bücher zu entdecken. Das Ziel wäre ganz viele neue potentielle Kooperationspartner zu finden, aber auch bereits bestehende Kontakte im persönlichen Gespräch zu festigen. Die Buchmesse bietet die Möglichkeit sich auf unbekannte Dinge einzulassen und die eigene Komfortzone zu verlassen.

    Ganz wichtig ist mir, dass ich weiterhin mutig bleibe und Blogger, Bookstagrammer, Autoren etc. anspreche. Ich will mit tausenden Selfies nach Hause fahren & mich an witzige Begegnungen erinnern. Ich freue mich unendlich die Gesichter hinter den Blogs kennenzulernen und hoffe, dass ich auch ganz oft angesprochen werde.

    An diesem Shirt könnt ihr mich erkennen.

    Meine Termine

    Wie bereits erwähnt, will ich möglichst keine Signierstunde besuchen. Auch Lesungen interessieren mich weniger. Deshalb sind die meisten meiner Termine privat oder nur mit Voranmeldung. Falls ihr euch zu dieser Zeit ebenfalls in der Nähe von einem meiner Termine befindet, schreibt mir unbedingt, vielleicht kann man sich spontan treffen.

    Donnerstag 11.10.18

    15:00 – 15:30             Interview mit Cleo Leuchtenberg (Oetinger Verlagsgruppe)

     

    Freitag 12.10.18

    11:00 – 11:30              Interview mit Melanie Raabe (Verlagsgruppe Randomhouse)

    12:00 – 13:30              Treffen mit Jutta Wilke & Zeit einige von euch zu treffen

    14:00 – 14:30              Interview mit Andreas Eschbach (Bastei Lübbe)

    14.30 – 15.30              evt. Bloggertreffen Oetinger Verlagsgruppe

    15.30 – 16:00              Interview mit Sarah Morgan (Harpercollin’s Verlagsgruppe)

    16:30 – 18:30              Freie Zeit mit viel Zeit zum Leute treffen & die Messe auskundschaften

     

    Samstag 13.10.18

    10:00 – 11:00              Blogger-Frühstück BoD

    11:30 – 12:00              Interview mit Petra Hülsmann (Bastei Lübbe)

    12:00 – 13:00              Freie Zeit zum Leute treffen

    13:00 – 13:30              Interview mit Romy Fölck (Bastei Lübbe)

    13:30 – 14:30              Freie Zeit zum Leute treffen

    14:30 – 15:00              Interview mit Sonja Kaiblinger (Loewe Stand)

    15:30 – 16:30              Freie Zeit zum Leute treffen

    16:30 – 18:00              Bookstagramtreffen

    Abschied

    Ich freue mich, wenn ich möglichst viele von euch sehe. Schreibt mir in die Kommentare

    oder per Mail (josia@jourdan.ch), wenn ihr Lust habt euch mit mir zu treffen. ICH. FREUE. MICH. SO. AUF. DIE. B U C H M E S S E !!!!!

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Das Jugendbuch in der Schweiz: Lösungen | Sonntagsgedanken #41

    Das Jugendbuch in der Schweiz: Lösungen | Sonntagsgedanken #41

    Vor zwei Wochen startete ich meine dreiteilige Reihe über das Jugendbuch in der Schweiz mit einem Bericht über die aktuelle Lage, letzte Woche habe ich diese dann kritisiert & heute bringe ich meine Lösungsvorschläge. Ich danke jetzt schon allen, die diesen Beitrag teilen & sich Gedanken über die Lage des Jugendbuches machen. Und jetzt viel Spass mit meinen (sicherlich nicht perfekte oder vollständigen) Lösungsvorschlägen.

     

    Meine Lösungsvorschläge:

     

    • Medien-Präsenz für Jugendbücher. Jedes Medium, welches regelmässig Bücher bespricht, sollte auch regelmässig Jugendbücher besprechen. Besonders Schweizer-Jugendbücher sollten in den Schweizer Medien besprochen werden. -> am besten wäre es mit Jugendlichen zusammenzuarbeiten. So wie es die bz Basel mit mir macht. Sprich: Jugendliche besprechen Jugendbücher. So können Jugendliche ihre Meinung mit anderen Jugendlichen teilen.

     

    • SRF Literaturclub mit Jugendbüchern wäre ebenso wichtig! Bücher bekommen im Allgemeinen wenig Präsenz im Fernsehen. Es wäre nicht verkehrt zwischendurch auch Jugendbücher im Literaturclub zu erwähnen. -> Fernsehsender meckern darüber, dass keine Jugendlichen Fernseh schauen. Wenn sogar für die wenigen Jugendlichen, die gerne lesen, nichts geboten wird, obwohl man sogar passende Sendungen hätte, wissen wir woran es liegen könnte.

     

    • Für Buchhandlungen habe ich gleich mehrere Ideen: Lesungen mit Jugendbuch-AutorInnen. Warum? Ganz einfach, der Online-Handel übernimmt einen immer grösseren Anteil des Buchhandels. Weshalb sollten Jugendliche in Buchhandlungen einkaufen, wenn diese für Jugendliche nichts bieten? Lesungen wären ein erster Anfang.

     

    • Ebenso wichtig sind attraktive Angebote für alle Altersstufen. Es kann nicht sein, dass «Buch des Monats» etc. sich nur an Erwachsene richten. Jugendliche lesen vielleicht nicht so viel & sind nicht die lukrativsten Kunden, aber ohne Angebote für sie, wird sich das bestimmt nie verändern.

     

    • Jugendbücher sind nur für Jugendliche? Eindeutig nicht! Weshalb stehen sie denn nicht bei den Erwachsenen? Klar ist es einfacher um den Überblick zu halten, aber als Jugendlicher will man vielleicht nicht immer in die «Sonderabteilung» & ausserdem könnten so auch Erwachsene Jugendbücher lesen. Lohnt sich nämlich echt!

     

    • Schweizer Jugendbücher sollen auch bei den anderen Schweizer Büchern stehen. Das wäre nur gerecht.

     

    • Als letzter Punkt für Buchhandlungen habe ich einen der mir sehr am Herzen liegt. Sucht euch Buchhändler mit Fachwissen & Begeisterung für Jugendbücher. Es gibt nichts langweiligeres, als wenn man immerzu Super-Bestseller wie Harry Potter, Panem etc. empfohlen kriegt. Diese Bücher kennt jeder. Dafür braucht es keine Buchhändler. Nein, es braucht Buchhändler, welche Geheimtipps geben können, ein vielfältiges & diverses Sortiment bieten und Jugendliche genauso ernstnehmen wie ihre Erwachsenenkunden.

     

    • Kultur- & Leseförderer jammern oft in Zeitungen & anderen Medien darüber wie wenig heutzutage gelesen wird. Dass genau diese Stiftungen Schweizer Jugendbuch-AutorInnen nur selten Werkbeiträge vergeben, ist sehr schade. Deshalb bitte ich, dass diese Stiftungen nicht nur darauf schauen, wie literarisch ein Buch ist.

     

    • Und nun meine Lösung für alle Buchbegeisterten, AutorInnen & BloggerInnen: setzt euch ein für das Jugendbuch. Schreibt eurer Lieblingsbuchhandlung, ob ihr eine Lesung organisieren dürft, Bücher-Tische mit Tipps machen könnt oder sie wenigstens die Jugendbuchabteilung mit euren Lieblingsbüchern ergänzen können. Schreibt Zeitungen & Magazinen ob ihr Rezensionen schreiben dürft oder sie vielleicht auch mal Jugendbuchtipps empfehlen könnt. Es gibt so viele Ideen mehr…

     

    Fazit:

    Ich bitte alle mehr über Jugendbücher zu sprechen, zu schreiben! Lesen ist etwas so Wichtiges & es wäre schade, wenn das verloren geht. Wir alle können etwas dazu beitragen. Machen wir uns gemeinsam stark & verändern etwas. Schreibt Blogposts über das Thema, seid mutig & redet darüber. Ein Anfang wäre diesen Beitrag zu teilen.

    DANKE an die Buchhandlungen, Zeitungen, Magazine, Stiftungen & Organisationen, welche sich bereits für das Jugendbuch stark machen & uns Jugendliche genauso wichtig nehmen, wie Erwachsene! DAS IST GROSSARTIG!


    Ihr habt selbst noch mehr Lösungsvorschläge: dann ab damit in die Kommentare! Ich bin gespannt, was ihr für kreative Ideen habt.

  • „Ich brauche keinen Verlag“ | Interview mit Alice Gabathuler

    „Ich brauche keinen Verlag“ | Interview mit Alice Gabathuler

    Heute habe ich ein Interview für euch mit der Autorin, welche mitunter Schuld daran hat, dass ich so gerne lese. Alice Gabathuler hält sich seit über zehn Jahren in der Buchbranche. Warum sie mittlerweile einige ihrer Bücher auch im Self-Publishing rausbringt & weshalb es für sie so eine Ehre ist, mit ihrem Buch «Hundert Lügen» auf der Shortlist des Bookstar 2018 zu stehen; das erfahrt ihr wenn ihr weiterlest! Viel Spass.


    Im August ist mit «Hühnerställe schwimmen nicht und das Leben ist keine Doku-Soap» ein neues Buch von dir erschienen. Wobei es gar nicht so neu ist. Es ist bereits 2008 einmal im Thienemann Verlag erschienen. Nach kurzer Zeit war es bereits vergriffen. Weshalb hast du dich entschlossen dieses Buch wieder rauszubringen?

    Wenn man als Autor ein Jahr an einem Buch arbeitet und es dann nach kürzester Zeit verramscht wird, ist das zwar normal, wenn man nicht gerade zur Bestseller-Riege gehört, aber dann ist man nicht mehr auf der Backlist. Bedeutet deine Bücher sind nicht mehr über den Handel erhältlich. Ein ganzes Jahr Arbeit ist weg. Das will ich nicht.

    Ich habe nicht so viele Bücher geschrieben, dass es egal ist, wenn mal ein Titel vom Markt verschwindet. Deshalb lege ich jetzt nach und nach meine verramschten Titel neu auf. Das Endziel ist es, dass alle meine Bücher immer erhältlich sind.

    In «Hühnerställe schwimmen nicht» wird ein Bergdorf wegen fehlender Bachüberbauungen überflutet. Als das Buch zum ersten Mal erschien, war das Thema sehr aktuell. Auch in den letzten Wochen liest man gerade bei uns in der Schweiz wieder von solchen Katastrophen. War das für dich der Grund die Geschichte neu rauszubringen?

    Nein, das hat absolut nichts damit zu tun. Ich mag das Buch so gerne und hätte es sowieso irgendwann im Self Publishing gemacht, wie ich bereits vorhin erwähnt habe. Ich will dieses Buch seit 5 Jahren nochmals neu rausbringen & ich bin dermassen langsam mit Überarbeiten, setzen, Cover etc. Es ist ein Zufall, dass es genau dann rausgekommen ist, als das Thema wieder aktuell ist.

    Nach diesem Buch will ich dann noch «Mordsansgt» (ebenfalls vergriffen) neu rausbringen, damit ich meine Backlist wieder zusammen habe.

    Im Gegensatz zu all deinen anderen Büchern ist Hühnerställe schwimmen nicht ein sehr humorvolles Buch. Ansonsten schreibst du Thriller wie Blue Blue Eyes, Blackout oder Hundert Lügen. Wie war es für dich wieder in diese witzige, schräge Geschichte abzutauchen, welche sich so von dem unterscheidet, was du die letzten zehn Jahre geschrieben hast?

    Zwei Gefühle: Ich habe mich sehr gefreut wieder an dieser Geschichte zu arbeiten. Aber ich habe auch festgestellt, dass ich die Geschichte so wie sie geschrieben ist nicht lassen kann. Sie passte für mich nicht mehr & so war mir schnell klar, dass ich da nochmals einiges überabreiten würde.

    Ich lese das Buch zum zweiten Mal. Bereits 2014 habe ich das Buch mit dem alten Titel «Starkstrom» gelesen. Nun würde mich interessieren, inwiefern du das Buch inhaltlich verändert hast.

    Die Geschichte habe ich überhaupt nicht abgeändert. Ich habe sie gekürzt, konzentriert. Als ich das Buch das erste Mal schrieb hatte ich einen grossen Spass mit witzigen Formulierungen um mich zu werfen. Aber ich habe dann beim Überarbeiten bald gemerkt, dass ich dadurch viel zu viele Ausschweifungen gemacht habe. So sind zum Beispiel aus den ersten 50 Seiten nur noch 30 geworden.

    In einem deiner Blogbeiträge (Link zum Blog hier) hast du geschrieben, dass deine Agentin dich mit ins Self Publishing begleitet hat. Weshalb braucht man als Autorin eine Agentin wenn man ins SP geht? 

    Das kommt darauf an, wie man Agentin definiert. Wenn man damit meint, dass ist die Person, die das fertige Manuskript nimmt & einen Verlag sucht, Verträge macht ect. dann braucht man keine im SP.

    Meine Agentin jedoch ist viel mehr. Sie ist meine Beraterin in Titel, Cover & Inhaltlichen Fragen. Es lauft derzeit nicht optimal in der Buchbranche. Das sieht meine Agentin genauso und es ist klar, dass wir neue Wege brauchen. Und einer dieser Wege, zumindest für die Backlist, ist halt dann das SP. Ich bin froh, dass meine Agentin da mitmacht.

    Weisst du denn schon, ob du mit deinen neuen Büchern ebenfalls den SP-Weg gehen wirst oder so wie bisher klassisch über einen Verlag veröffentlichen?

    Ich habe mich noch nicht erschienen. Derzeit schreibe ich an einem Jugendbuch, das wird über einen Verlag gehen. Für meine anderen Ideen habe ich noch keine Entscheidung getroffen. Wenn ich einen Verlag suche, dann werde ich es folgendermassen machen: vier Monate Suche, ich werde mich nicht hinhalten lassen, ich werde mein Ding durchziehen, der Vorschuss müsste stimmen… Es müsste so viel stimmen. Ich brauche nicht unbedingt einen Verlag. Ich bin relativ desillusioniert von der Verlagsbranche.

    Aber wenn du denn nun deine Bücher als SP rausbringen würdest, hättest du eine Chance überhaupt in die Buchhandlungen zu kommen?

    Nein. Jeder einzelne Verlag bringt im Frühjahr & Herbst dutzende Bücher raus. Nicht mal wenn man im Verlag veröffentlicht ist garantiert, dass das Buch in der Buchhandlung ausliegt.
    Der Buchhändler ist überschwemmt. Wie soll er im Meer der Verlagstitel noch Zeit finden SP-Titel rauszufischen? Ich bin den Buchhandlungen auch nicht böse. Es ist so schwierig über alles Bescheid zu wissen. Trotzdem gibt es immer wieder nette Buchhandlungen, welche SP-Titel mit ins Sortiment nehmen.

    Kommen wir zum Bookstar zu sprechen. Du bist mit deinem Jugendthriller «Hundert Lügen» auf der Shortlist, die besten 5 Titel der Longlist. 

    Schweizer JugendbuchautorInnen haben es nicht leicht bei Buchpreisen. Du hast zwar bereits einmal den renommierten Hans-Jörg Martin Preis für den besten deutschsprachigen Jugendkrimi erhalten, welcher von einer Jury vergeben wird. Wie ist es nun bei einem Buchpreis auf der Shortlist zu stehen, bei dem nur LeserInnen entscheiden, welches Buch gewinnt?

    Es ist grandios! Ich habe mich unendlich gefreut, als ich erfahren habe, dass ich auf der Shortlist stehe. Als dann diesen Donnerstag rausgekommen ist, dass ich es auf die Shortlist geschafft habe, bin ich singend & tanzend durchs Haus gehüpft. Dieser Preis ist eine ganz tolle Sache. Jugendliche können bestimmen, welches Buch gewinnt & für mich als Autorin ist das das Beste!

    Was ich so schade finde, dass dieser Preis so wenig Aufmerksamkeit bekommt. Es stimmt alles, sie machen ihre Arbeit super, aber sie werden weder von den Schweizer Medien unterstützt & auch in den Buchhandlungen fehlt es. Das Jugendbuch ist in der Schweiz praktisch nichts wert. Nicht mal ein Preis wird in den Medien erwähnt. Ich bin ratlos… Trotzdem ist dieser Preis eine super Sache & ich bin sehr glücklich, dass mich die Jugendlichen unter die Top 5 gewählt haben.

    Als Abschluss würde ich gerne noch wissen, wann wir denn ein neues Buch von dir erwarten dürfen.

    Herbst 2019. Mehr darf ich noch nicht sagen.

    Ich bedanke mich bei dir Alice für dieses sehr interessante Interview & gratuliere nochmals zur Shortlist.


    Euch kann ich jetzt nur empfehlen, eines der Bücher von Alice Gabathuler zu lesen. Sie sind alle ganz toll & ihr würdet mir eine grosse Freude damit machen! Schönen Abend noch.