Kategorie: Alle Beiträge

  • Monatsrückblick September 2018

    Monatsrückblick September 2018

    Der September war ein Auf und Ab. Beinhaltet hat er einige richtige Highlights & beendet für mich einen schönen Sommer. Als ich diesen Monatsrückblick geschrieben habe, erinnerte ich mich an so viele Momente. Deshalb mag ich diese Beitragsform so.

    Veranstaltung, Interviews & mehr

    Der September startete mit viel Aufmerksam für mich & meinen Blog. Ich hatte meine Veranstaltung im Bider & Tanner (Bericht hier), wurde fürs Fernsehen & die Zeitung interviewt (Bericht hier). Aussergewöhnliche Erfahrungen, welche mir viel Motivation für die Zukunft schenkten. Ich habe entdeckt, dass ich mit meiner Leidenschaft nicht nur Menschen im Internet begeistern kann, sondern auch im echten Leben.
    Ich habe so viele Ideen für die Zukunft & ich werde versuchen diese umzusetzen. Einer der ersten Schritte war mein neues Blogdesign.

    Schule, Schule & Stress

    Nach einem Hoch kommt auch immer ein Tief. Bei mir war das wirklich krass. Ich wurde überrollt von Aufgaben. Ich musste mehrere Prüfungen schreiben, Aufgaben erledigen und gleichzeitig all meine Hobbys koordinieren. So hatte ich wichtige Hockeyspiele, Konzerte mit Orchester & Ensemble, wollte mich mit Freunden treffen & irgendwie auch noch Zeit für mich finden. An einem Abend ist der Stress dann über mir zusammengebrochen & ohne meine beste Freundin hätte ich nur noch geweint. Ja, ich habe auch manchmal emotionale Tiefs. Wer hat das nicht?

    Nach diesen zwei harten Woche durfte ich zur 50 Jahre Feier des SIKJM (Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien) in Zürich. Ich habe spannende Menschen getroffen & Alice Gabathuler wieder mal gesehen.

    Die letzte Septemberwoche war ich im Schullager in der Lenk im Berneroberland. Eine schöne Möglichkeit die neue Klasse kennenzulernen, aus dem Alltag abzuschalten & den September ausklingen zu lassen.


    Blog

    Auf meinem Blog lief ganz schön viel & ich habe einige richtige Herzensbeiträge geschrieben. Rezensionen zu Büchern wie «Illuminae» & «Weil es dir Glück bringt», welche mir richtig gut gefielen. Das Interview mit Markus Heitz fand ich ebenfalls spannend, zumal es schon einige Monate her war, dass ich es geführt habe.
    Meine liebsten Beiträge seit langem ist meine dreiteilige Sonntagsgedanken-Reihe zum Jugendbuch in der Schweiz. Diese Beiträge fassen zusammen, was mich seit Monaten beschäftigt. Macht euch bereit auf mehr spannende Beiträge & Projekte zu dem Thema.

    Meistgeklickt 

    Blackout / Rezension

    Ich war im Fernsehen! | Sonntagsgedanken #38

    Das Jugendbuch in der Schweiz | Sonntagsgedanken #39

    Illuminae (1) / Rezension

    Monatsrückblick August 2018

    Leute ich versteh euch nicht! Ihr habt meine mittlerweile 8 Monate alte Rezension zu Blackout zum meistgelesenen Artikel im September & allgemein auf meinem Blog erhoben. Das ist verrückt. Bitte sagt mir, dass ihr euch das Buch auch so fleissig kauft, wie ihr meine Rezension lest. DANKE! Vielleicht schaffe ich, dass jemand sich ebenfalls von meiner Lieblingsautorin begeistern lässt.

    Dass ihr die Sonntagsgedanken mögt, wusste ich bereits & es freut mich, dass euer Interesse an meinen Gedanken nach über einem Jahr nicht nachlassen, sondern sogar zunehmen. Danke! Das bedeutet mir so unendlich viel.


    Statistik

    Besucher: 578

    Aufrufe: 1’767

    Likes: 22

    Kommentare: 40

    Der September lief ebenfalls ganz toll & ich bin begeistert, dass ihr meinen Blog so gerne lest. DANKE! Ich hoffe, der Oktober wird genauso gut laufen. Mein Ziel für dieses Jahr wären in einem Monat noch auf 1000 Besucher zu kommen. Ich denke da an den Dezember…


    Mein Lesemonat

    Im September habe ich nicht viel gelesen, aber tolle Bücher & ich bin dabei mir wieder mehr Zeit fürs Lesen zu nehmen. Vor dem Schlafen lese ich einige Kapitel & nehme mir am Nachmittag eine halbe Stunde Zeit ohne Handy zum Lesen. Das mache ich jetzt bereits zwei Wochen & es ist toll!

    Bücher:

    Homo Faber (Schullektüre) von Max Frisch / 208 Seiten

    Weil es dir Glück bringt von Viola Shipman / 432 Seiten

    Hühnerställe schwimmen nicht und das Leben ist keine Doku-Soap von Alice Gabathuler / 188 Seiten

    Der Schatten von Melanie Raabe / 416 Seiten

    Hörbücher:

    «Die Braut sagt leider nein» von Kerstin Gier / 322 Minuten

    Insgesamt also 4 Bücher + 1 Hörbuch = 5 Bücher

    Seiten gesamt: 1243

    Seiten pro Tag: 41

    Minuten gesamt: 322 Minuten

    Minuten pro Tag: 11

     

    Highlight & Flop

    «Homo Faber» hat mir persönlich nicht besonders gut gefallen. Auch wenn es spannend ist zu sehen, wie konstruiert eine Geschichte sein kann & wie jeder einzelner Satz einen Sinn hat, ist die Story eher langweilig.

    Dafür hat mich meine Lieblingsautorin mit «Hühnerställe schwimmen nicht» begeistert! Das Buch ist witzig, aussergewöhnlich & zeigt wie man Diversität ohne grosses Tam-Tam in Jugendbüchern einbauen kann. LEST DAS BUCH!

    «Weil es dir Glück bringt» gefiel mir ebenfalls. So ein tolles Buch. «Die Braut sagt leider nein» von Kerstin Gier habe ich mir zum etwa sechsten Mal angehört, nachdem ich es bereits zwei Mal gelesen habe. Ihr seht… ich liebe es.


    Musik

    Im September habe ich wieder ganz schön viel Musik gehört. Ich habe mich wiederverliebt in Lost In You von Lena! Ich habe mich auch über den neuen Song von Stefanie Heinzmann gefreut. Leider ist Build A House im Gegensatz zu den anderen Liedern der Sängerin für mich kein Highlight. Der Song ist schön & versprüht Sommer-Vibes, aber ich mochte den Stil ihrer älteren Liedern viel lieber.

    Mein Lieblingslied im September & auch jetzt noch ist «HEAD ABOVE WATER» von Avril Lavigne. Dieses Lied berührt mich jedes Mal aufs Neue. Der Text, die Melodie & die Stimme! Alles ist perfekt.

    Film & Serien

    Direkt zu Beginn des Monats bin ich mit meiner kleinen Schwester (6) ins Kino gegangen. Wir sind beide ganz grosse Winnie the Pooh Fans & deshalb mussten wir natürlich Christopher Robin schauen. Ein ganz toller Film! Wir haben beide geweint, gelacht & jede Sekunde des Films genossen. Ausserdem war der gemeinsame Tag für mich wunderschön.

     


    Was habt ihr denn so im September erlebt? Welche Bücher habt ihr gelesen und was war euer Monatshighlight? Freut ihr euch auch so, dass der Herbst jetzt da ist?

     

  • Sprichst du Schokolade? / Rezension

    Sprichst du Schokolade? / Rezension

    Warum «Sprichst du Schokolade?» von CAs Lester ein aussergewöhnliches Buch ist und ich es eines meiner Jahreshighlights sein wird? Das erfahrt ihr in meiner Rezension. Viel Spass beim Lesen!

    Klappentext:

    Was tun, wenn man nicht dieselbe Sprache spricht und aus unterschiedlichen Kulturen kommt? Die rebellische und selbstbewusste Josie und ihre neue Mitschülerin Nadima machen es vor: Sie tauschen Süßigkeiten aus und verständigen sich mithilfe von Emojis. Und so wird schnell klar, dass sie mehr Gemeinsamkeiten haben, als sie je gedacht hätten. Der Anfang einer ganz besonderen Freundschaft! Doch wie jede Freundschaft wird auch diese auf die Probe gestellt …

    Hier kaufen!

    Rezension

    Josies Leben kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Mit einer Rechtschreibschwäche, der Oberzicke Kara und Lehrern, die sie nicht verstanden ist ihr Schulalltag kompliziert. Das Josie selbst nicht unbedingt zur Schadensbegrenzung beiträgt und lieber Protestaktionen veranstaltet und ihr Temperament auslebt, macht die Situation nicht einfacher. Doch dann kommt ein neues Mädchen in ihre Klasse. Nadima ist eigentlich auch nur ein ganz normales Mädchen, doch sie kann kein Englisch. Josie als sehr offener Mensch versucht trotzdem von Beginn an eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Doch wie kommuniziert man mit jemanden, der kaum ein Wort versteht, was man sagt? Mit Emojis & leckerem Essen!
    Schon bald freunden sich die beiden richtig an. Doch das Leben stellt Herausforderungen. Eifersucht zwischen ihr und ihrer besten Freundin Lily, Streit mit Nadima & Auseinandersetzung in der Schule. Und dann erfährt Josie auch noch, dass Nadima aus Syrien flüchten musste.

    Die Geschichte wird uns aus der Sicht von Josie erzählt. Mit viel Humor & gleichzeitig sehr echten Emotionen erzählt sie uns diese Geschichte. Sie ist eine bewundernswerte Person. Offen und bereit aus der eigenen Komfortzone auszubrechen. Gleichzeitig setzt sie sich für ihre Meinung ein & auch wenn sie teilweise stur ist, beweist sie doch sehr viel Stärke.
    Die anderen Charaktere sind ebenso vielfältig. Auch wenn wir alle nur aus Josies Sicht kennenlernen und somit ihre Wahrnehmung der Personen mitkriegen, wird klar, dass alle ihre Ecken und Kanten haben.

    Die Handlung an sich ist witzig, abwechslungsreich und begeisterte mich besonders durch die Freundschaft zwischen Nadima & Josie. Es berührt einen zu sehen, dass es manchmal nicht mehr braucht als ein paar Smileys & Schokolade. Dieses Buch geht viel tiefer, als zuerst gedacht und beinhaltet viele verschiedene Themen. Cas Leser zeigt besonders gut, dass eine gute Freundschaft nicht so leicht zerbricht und dass Vertrauen & Vergebung zwei zentrale Punkte einer jeden Freundschaft sind.

     

    Fazit

    Dieses Buch ist hochaktuell & relevant für uns alle. Die Flüchtlingsthematik betrifft uns früher oder später. Cas Lester hat mit diesem Buch eine Geschichte geschrieben, welche das Thema auf unterhaltsame Weise näherbringt, ohne irgendetwas zu verharmlosen. Ebenso wundervoll finde ich, dass das Buch so viel mehr beinhaltet als bloss ein Thema. Freundschaft steht zentral im Mittelpunkt, genauso wie kulturelle Vielfalt & Vergebung. Ein Highlight, welches berührt, unterhält & zum Nachdenken anregt. Mit mutigen, komplizierten Protagonistinnen überzeugt Cas Lester. Ich kann diesem Buch nur 5 von 5 Sterne geben & empfehle euch dieses Buch zu lesen und es zu verschenken. Es eignet sich ab ca. 10 Jahren, sollte aber auch von Erwachsenen gelesen werden. Man kann schliesslich ganz schön viel von Kindern lernen.

    Danke an den ars Edition Verlag für mein Exemplar!


    Bibliografische Angaben

    12,99 € [D] / 13,40 € [A]

    Erschienen am 18.06.2018

    Ab 10 Jahren

    Hardcover, 240 Seiten

    220 mm x 152 mm

    Übersetzt von: Christine Spindler

    ISBN: 978-3-8458-2735-3

     

  • Das Jugendbuch in der Schweiz: Kritik | Sonntagsgedanken #40

    Das Jugendbuch in der Schweiz: Kritik | Sonntagsgedanken #40

    Letzte Woche habt ihr den ersten Teil meiner dreiteiligen Reihe über das Jugendbuch der Schweiz gelesen. Darin ging es um die aktuelle Situation. Fazit: das Jugendbuch bekommt viel zu wenig Raum in der Schweiz. Wenn ihr den Beitrag noch nicht gelesen habt, findet ihr ihn hier. Heute kritisiere ich & lasse meinen Frust raus. Nächste Woche bringe ich dann meine Lösungsvorschläge.

    Kritik an der aktuellen Situation…

    …im Buchladen 

    Es kann nicht sein, dass Jugendbücher in den Schweizer Buchhandlungen eine so kleine Präsenz haben. Selbst wenn die Jugendbuchabteilungen manchmal gross sind, fehlt es oft an Fachwissen der Buchhänderinnen & Buchhändler. Das erfinde ich jetzt nicht etwa. Es fällt mir einfach immer wieder auf, wenn ich in verschiedene Buchhandlungen gehe.

    Als Jugendlicher lässt man sich vielleicht nicht so viel beraten, wie als Erwachsener, aber damit Buchhandlungen an Reiz behalten müssen diese auch etwas bieten. Eine möglichst grosse Auswahl mit Titeln für jeden Geschmack. Jugendliche stecken mitten in der Entwicklungsphase, das wissen wir alle, deshalb braucht es auch bei den Büchern eine möglichst grosse Diversität. Um diese zu erkennen & in der Buchhandlung angemessen zu präsentieren, braucht es Fachwissen. Niemand will immer die gleichen fünf Bestseller sehen & empfohlen kriegen. Auch Jugendliche nicht!

    …an Veranstaltungen

    Während in Deutschland immer öfters & mit grossem Erfolg Lesungen mit den verschiedensten Jugendbuchautoren durchgeführt werden, fehlt es in der Schweiz fast gänzlich an solchen Veranstaltungen. Bis auf Schullesungen gibt es höchstens all wenige Monate einmal eine grössere Lesung in einer Buchhandlung.
    Das kann ganz einfach nicht sein! Alle Buchhandlungen klagen über Kundennachlass. Klar ist es hart. Der Onlinehandel übernimmt immer mehr. Aber Buchhandlungen haben einen ganz grossen Vorteil & wenn sie den nicht nutzen, weiss ich auch nicht weiter. Beziehungen zu ihren Kunden! Und ja, Kunden sind auch Jugendliche. Und während für jedes neue literarische Super-Meisterwerk eine Lesung kriegt, werden keine Jugendlesungen veranstaltet. Weshalb also sollen Jugendliche in die Buchhandlung kommen und nicht einfach online bestellen?

    …in den Medien

    Letzte Woche wurde schon ganz deutlich, das besonders die Medien das Jugendbuch knallhart ignorieren. Das ist eine Katastrophe, denn Leseförderung fängt schon da an. Was ich dann gar nicht haben kann, wenn genau diese Medien darüber schreiben, wie wenig die Jugend heutzutage liest & dass es unbedingt mehr Leseförderung braucht. Hallo?!? Wie schwer muss es sein zu erkennen, dass man Teil des Problems ist.

    …des Schweizer Jugendbuches

    Während das allgemeine Jugendbuch schon kaum einen Platz findet, hat das Schweizer Jugendbuch nicht einmal Präsenz in Buchhandlungen garantiert. Buchhandlungen, Medien, Organisationen & Veranstalter ignorieren die Schweizer Jugendbuchszene viel zu oft. Nicht immer! Es gibt einige Ausnahmen. Während in Buchhandlungen jedes neue Buch von Schweizer Erfolgsautor xyz einen gesamten Tisch kriegt & auch fleissig empfohlen wird, wird das neue Buch von Schweizer Jugendbuchautor abc vielleicht zwei Mal bestellt. Damit es dann auch da ist. Empfohlen wird es vielleucht in jeder zehnten Buchhandlung & gekauft nur in jeder fünfzigster.
    So fördern wir als unsere JugendbuchautorInnen. NICHT!


    Fazit

    In der Schweiz läuft im Jugendbuchbereich vieles falsch. Beziehungsweise läuft nichts. Das ist schade. Denn Lesen ist so wichtig & es ist schade, wenn dieses wichtige Kulturgut bei Jugendlichen nicht mehr ankommt. Wir brauchen grosse Veränderungen, damit das Jugendbuch in der Schweiz wieder einen angemessenen Platz kriegt. Es braucht Begeisterung & Offenheit für Neues.

    Ich habe viele Ideen & werde euch diese nächste Woche präsentieren. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr diesen Beitrag teilt & einen Kommentar dalasst.


    Diskutiert in den Kommentaren mit. Wie seht ihr das Jugendbuch? Gerne auch Deutschland oder Österreich bezogen. Was kritisiert ihr? Seht ihr das ganze vielleicht anders?

  • Herbstliebe TAG

    Herbstliebe TAG

    Als ich bei Katriona durch den Blog gestöbert bin, habe ich einen TAG  über Bücher & den Herbst gefunden! Das passt perfekt zu mir. Deshalb werde ich heute diese fünf Fragen beantworten. Schaut unbedingt bei Katriona vorbei. Ihr Blog ist sehr hübsch und sie schreibt toll!


    HERBSTLIEBE – FÜNF FRAGEN 

    1. Welche Bücher möchtest du diesen Herbst unbedingt lesen?

    Ich möchte diesen Herbst gerne mehr Krimis & Thriller lesen. Dafür habe ich mir auch bereits einige tolle Titel ausgesucht. «Bluthaus» & «Der Schatten» werde ich in den nächsten beiden Wochen lesen. Ebenso gespannt bin ich auf «NSA» von Andreas Eschbach. Das Buch klingt unglaublich gut. Und ein weiteres Highlight «Heute schon für morgen träumen» von Lori Nelson Spielman. Eine der Autorinnen, welche mich bisher immer überzeugen konnte & ich glaube ihr neues Buch wird super!

    Ansonsten möchte ich versuchen meinen SuB zu dezimieren, denn in den letzten Monaten sind wirklich zu viele Bücher dazu gekommen.

    2. Was magst du am Herbst am liebsten?

    Für mich ist die Stimmung das Beste. Bisschen düster, gleichzeitig aber auch farbenfroh & magisch. Herbstlaub ist so wunderschön. Ich will dieses Jahr unbedingt mehr in den Wald. Der Herbst ist für mich insgesamt eine absolute Wohlfühljahrzeit. Auch wenn es teilweise kalt und nass wird, gibt es für mich keine schönere Jahreszeit.

    Ausserdem ist im Herbst Buchmesse & das ist für mich ein absolutes Highlight! Wer geht dieses Jahr auch hin?

    3. Über welche herbstlichen Themen liest du am liebsten?

    Krimis & Thriller sind für mich Herbst-Bücher. In Krimis ist für mich das Setting sehr wichtig & gerade herbstliche Handlungsorte mag ich sehr gerne. In Thrillern mag ich es wenn es richtig düster ist.

    Mystisches Fantasy oder emotionale Romane lese ich ebenfalls sehr gerne. Bei den emotionalen Romanen am liebsten Familiengeschichten.

    4. Wo liest du im Herbst am liebsten?

    Im Herbst liebe ich es, einen Nachmittag im Starbucks zu sitzen, lesen, Musik hören & die Zeit geniessen. Das sind meiner vier-fünf Stunden & besonders im Herbst versuche ich das so oft wie möglich zu machen.

    Aber auch im Bett lese ich gerne. Mit einem Tee, Kerzen & schöner Musik mache ich es mir gemütlich. Ich freue mich schon auf diese Lesestunden!

    5. Welches Buch kannst du allen, die etwas Herbstliches lesen möchten, empfehlen?

    Mein Tipp Nr. 1 ist die Silber-Trilogie von Kerstin Gier. Besonders der erste Teil ist richtig schön gruselig, mystisch & zum Wohlfühlen. (Ich höre mir aktuell die ganze Tilogie zum ungefähr 4. Mal als Hörbuch an!)

    Ein weiterer Tipp sind die Robert Galbraith-Krimis! Unfassbar spannend, detailliert & fesselnd. Meine Lieblinge im Krimi Bereich. Detektiv Comoran Strike solltet ihr alle persönlich kennen lernen.

    Und als letzter Tipp dann «Weil es dir Glück bringt» von Viola Shipman. Ein berührendes Buch, welches nicht nur den Appetit anregt, sondern auch eine wunderschöne Geschichte liefert!


    Nun würde ich natzürlich gerne von euch wissen, was ihr am Herbst mögt. Welches sind so eure Buchtipps? Und werdet ihr an der FBM sein?

  • Das Jugendbuch in der Schweiz | Sonntagsgedanken #39

    Das Jugendbuch in der Schweiz | Sonntagsgedanken #39

    Gestern war ich an der Feier des SIKJM (Schweizerisches Institut für Kinder & Jugendbücher) in Zürich und da ist mir die Idee für diesen Beitrag gekommen. Beziehungsweise dieser Reihe. Denn es soll eine dreiteilige Reihe werden. Wo steht das Jugendbuch in der Schweiz?

    Im heutigen Beitrag geht es um die aktuelle Lage. Im nächsten Beitrag bringe ich meine Kritik und im dritten dann meine Lösungsvorschläge.


    …im Buchladen

    Zuerst einmal möchte ich nur darauf eingehen, welchen Platz das Jugendbuch im Allgemeinen in Schweizer Buchhandlungen einnimmt. Keinen Grossen! Das soll schon mal gesagt werden. In praktisch jeder Buchhandlung ist der kleinste Teil: der Jugendbuchteil. Warum? Klar, das ist einfach. Es lesen nicht besonders viele Jugendliche, dementsprechend klein ist das Interesse an Jugendbüchern. Buchläden haben nur begrenzt Platz & den wollen sie mit denen Büchern füllen, die sich auch verkaufen. Warum es ein Problem ist, wenn in jeder Jugendbuchabteilung die gleichen 5 Bestseller stehen, darauf gehe ich nächste Woche ein.

    Zum Glück ändert sich die Situation in den Buchhandlungen langsam. Der Young Circle voN Orell Füssli ist ein Beginn. Aber eben erst ein Beginn!

    …in den Medien

    Da ist die Präsenz nochmals viel kleiner. Niemand bespricht gut & regelmässig Jugendbücher in Print, Fernsehen oder Radio. Bücher kriegen in der Schweiz im Allgemeinen nicht viel Beachtung. Bis auf die SRF Literatursendung & den Schweizer Buchpreis ist praktisch nie ein Buch in der Presse. Dabei hat die Schweiz einige sehr erfolgreiche AutorInnen. Die Medien scheinen sich trotzdem nicht dafür zu interessiere. Natürlich müssen sich Medien den Interessen ihrer Konsumenten anpassen, denn wie wir wissen, geht es gerade den Print-Medien gar nicht gut. Das Jugendbücher konsequent ignoriert werden, bleibt mir unergründlich. Klar ist, das muss sich ändern.

    Das Schweizer Jugendbuch

    Jetzt rede ich von den Büchern, welche auch von Schweizer AutorInnen geschrieben worden sind. Kennt ihr eines? Ich auch nicht. Gut, das ist gelogen, aber damit will ich sagen, dass es kaum Jugendbuch-AutorInnen in der Schweiz gibt. Vielleicht kommen wir auf 100. Vielleicht auch nicht. Viel mehr werden es nicht sein. Das ist schade. Die Gründe dafür sind jedoch die Folge all dieser bisher aufgezählten Faktoren. Inklusive den grossen Deutschen-Publikumsverlagen, welche kein allzu grosses Interesse an neuen Schweizer Jugendbuch- AutorInnen haben.

    …Preise, Fördergelder etc.

    Schweizer Jugendbuch-AutorInnen haben es sicherlich nicht leicht. In gewissen Kantonen kommt man leichter zu Fördergeldern, wie ich aber bereits gehört habe, kriegen selbst erfolgreiche Autoren nach Jahren & mehreren Anfragen keine Unterstützung durch Kultur-Stiftung. Ich weiss nicht, wie das dort gehandhabt wird, aber abgsehen davon haben Schweizer Jugendbuch-A utorInnen praktisch keine Chance auf einen Buchpreis. Bis auf den Bookstar gibt es kaum Preise in der Schweiz und im Ausland sind die Chancen noch viel kleiner.


    Fazit

    Das Jugendbuch in der Schweiz und das Schweizer Jugendbuch haben keinen Platz. Keinen Raum um sich zu etablieren. Medien-, Kulturförderungen & Buchhandlungen lassen das Jugendbuch viel zu oft aussen vor. Leseförderung ist das nicht! Wohin das führt, kann man sich nur denken. Meine ausführliche Kritik zur aktuellen Situation des Jugendbuches könnt ihr dann nächste Woche lesen.


    Diskutiert in den Kommentaren mit. Wie seht ihr das Jugendbuch? Gerne auch Deutschland oder Österreich bezogen.

  • „Job & Privatleben unterscheide ich nicht“ | Interview mit Markus Heitz

    „Job & Privatleben unterscheide ich nicht“ | Interview mit Markus Heitz

    Vor einigen Monaten traf ich Bestseller-Autor Markus Heitz. Er berichtet über seinen Alltag, seine Bücher und seine spektakulären, preisgekrönten Lesereisen. Viel Spass beim Lesen!


    Ihr letztes Werk heisst «Die Klinge des Schicksals». Im Gegensatz zum Vorgänger ist es wieder mehr Fantasy als Mystery-Thriller wie bei «Das Teufels Gebetsbuch». Weshalb haben Sie diesen Genre-Wechsel gemacht?

    Ich mach das schon seit Beginn meiner Karriere so. Ich habe nie nur ein Genre    geschrieben. Das ist eigentlich auch das Schöne am Schreiben, dass man keine Limits hat. Die einzigen Limits sind meine Vorstellungskraft und mein Schreibvermögen. Ansonsten schreibe ich in diesen Genres, die mir am meisten Spass machen und das sind derzeit die Fantastik, Mystery, Horror & teilweise Space-Fiction. Wenn ich immer im gleichen Genre bleiben würde, wäre mir schon lange langweilig. Das ist wie jeden Tag Pizza. Die ersten paar Tage geil, aber so nach einer Woche wäre ein Salat oder ein Steak schon was Schönes.

     

    Wie spielen die Verlage mit? Lassen sie Sie jedes Genre schreiben? Wie würde der Verlag reagieren, wenn Sie kommen und sagen «Ich will jetzt einen Liebesroman schreiben»?

    Ich fürchte sogar, dass der Verlag mitmachen würde, aber dann müsste ich mir ein Pseudonym zulegen. Denn der Name Markus Heitz steht für Mystery, Horror & Fantasy. Also wenn ich einen Liebesroman schreiben würde (wozu ich mich derzeit nicht wirklich berufen fühle), würde das unter dem Namen Markus Heitz eher nicht funktionieren. Aber solange ich mich in meinen bekannten drei, vier Genres bewege, klappt das gut und die Verlage machen mit. Natürlich nur wenn meine Ideen auch überzeugen.

    Nach welchen Geschichten suchen Sie denn?

    Ich will Geschichten erzählen, welche es so noch nicht hundert Mal gibt. Ich versuche rauszufinden ob es schon Bücher darüber gibt. Zum Beispiel beim Teufelsgebetsbuch habe ich gedacht, es muss doch bestimmt viele Romane über Kartenspiele geben. Tatsächlich gibt es kaum welche. Dabei spielt praktisch jeder Kartenspiele.

    Sie veröffentlichen jedes Jahr zwei Bücher. Wie schaffen Sie das? Schreiben Sie da 24/7?

    24/7 ist ein schöner Ausdruck. Ich bin jede Minute kreativ. Ich unterscheide nicht zwischen Job & Privatleben. Das ist das gleiche für mich. Ich liebe meinen Beruf. Das ist ein riesen Privileg. Deshalb habe ich auch täglich grosse Motivation mir neue Geschichten auszudenken, zu schreiben und meinen Beruf auszuleben.

    Buchblogger sind nicht mehr wegzudenken aus der Buchbranche. Wie arbeiten Sie mit Bloggern zusammen? Wie wichtig sind sie für Ihre Arbeit?

    Es kommen immer wieder Anfragen für Interviews und ähnliches. Ich kriege Links zu Rezensionen, welche ich mir gerne durchlese, da ich es spannend finde zu sehen, was Leute von meinen Büchern halte.

    Mit dem Teufels Gebetbuch haben Sie einen Preis gewonnen für die beste Lesereise.

    Genau. Das Marketing zu dem Buch war komplett neu und aussergewöhnlich. Wir sind mit dem Buch auf Lesereise gegangen, haben Turniere mit dem Kartenspiel aus dem Buch veranstaltet und dann ein grosses Finale im Casino in Baden organisiert. Das war wirklich richtig geiler Scheiss!

    Ich habe zwar schon einige coole Lesereisen gemacht. Zum Beispiel 2009 mit einer Band. Das war dann Lesung & Konzert in einem. Das war auch sehr aussergewöhnlich. Für mich als Autor sind solche Lesereisen spannend.

    Wenn Sie auf der Lesereise sind, wie schaffen Sie es da gleichzeitig noch zu schreiben?

    Ich habe natürlich überall meinen Laptop mit. Da ich fast nur mit dem Zug reise, schreibe ich die gesamte Reise über. Nach diesem Termin hier werde ich an meinem aktuellen Projekt arbeiten.

    An was arbeiten Sie denn derzeit?

    Ich schreibe an einem Projekt mit dem Namen «Doors». Ein für mich ebenfalls spannendes Projekt. Dazu wird es auch eine sehr spektakuläre Lesereise geben. Zu viel verraten darf ich noch nicht.

    Anmerkung: Doors erscheint am 1.10.2018 und wird eine Serie. Mehr Infos findet ihr hier.


    Habt ihr schon ein Buch von Markus Heitz gelesen? Wenn ja, welches? Ich freue mich auf eure Kommentare.