Das neue Buch von Sophie Kinsella erzählt uns dieses Mal nicht, wie sich zwei Menschen ineinander verlieben, sondern wie ein Ehepaar versucht ihre Liebe am Leben zu behalten. Ob es mich trotzdem überzeugen konnte?
Autor: Josia Jourdan
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The Sun Is Also A Star | Herzensbücher #2
Herzensbücher hat jeder, der viel liest. Bücher, die einen ganz besonderen Platz im Regal verdienen, welche einen über Jahre hinweg begleiten. Heute stelle ich euch eines meiner Hezensbücher vor.
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„Ein deutscher Autor hat es in Amerika nicht leicht“ | Interview mit Bernhard Hennen
Bernhard Hennen ist einer der erfolgreichsten deutschen Fantasyautoren. Er erzählt im Interview, weshalb es als Autor Glück braucht, wie er zu Social Media steht und wie schwierig es ist, dass ein Buch aus Deutschland in Amerika übersetzt wird.
Sie veröffentlichen Ihre Bücher bei vielen verschiedenen Verlagen. Ihr neuester Titel «Die Chroniken von Azuhr» ist bei Fischer TOR erschienen. TOR ist eine Weltmarke im Fantasy-Bereich. Merken Sie als Autor einen Unterschied zu anderen Verlagen? Ist es internationaler oder bloss ein Name, welcher von verschiedenen Verlagen benutzt wird?
Jein. Alle Verlage mit denen ich zusammenarbeite sind sehr professionell. Eine Übersetzung ist bloss wegen der Marke TOR nicht automatisch garantiert. Der Prolog liegt in Amerika bei TOR als übersetzte Leseprobe vor. Wir werden sehen, ob was daraus wird. Grundsätzlich muss jedoch angemerkt werden, dass man es als deutscher Autor nicht leicht hat in Amerika.
Bei Fischer TOR gibt es trotzdem eine Besonderheit. Ich bin mit dem Programmchef befreundet. Dadurch ist die Zusammenarbeit anders. Es ist angenehm eine persönliche Ebene neben der professionellen zu haben. Das ist sicherlich ungewöhnlich und manche warnen mich auch davor, aber ich habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Es tut den Projekten und Büchern gut und ich bin sehr zufrieden, wie es ist.

Weshalb meinen Sie, dass man es als deutschsprachiger Autor nicht leicht hat in Amerika?
Nun ich habe mit meinem erfolgreichsten Buch «Die Elfen» mehr als zehn Jahre gebraucht um einen Verlag in Amerika zu finden, welcher es übersetzt. Es ist von allen Verlagen abgelehnt worden, bis dann Amazon Crossing auf mich zugekommen ist. Die Argumentation der anderen Verlage lief jeweils so: «Schauen Sie Herr Hennen, in Deutschland mögen Sie ja bekannt sein. In Amerika ist das nicht der Fall. Wenn wir Ihr 900 seitiges Buch übersetzten kostet uns das 25’000 bis 30’000 Dollar und Sie wollen ja auch noch Geld.» Es lohnt sich für den Verlag gar nicht unbedingt. Die Verlage investieren lieber in ihre eigenen Autoren. Verständlich, gleichzeitig sieht es in Deutschland aber anders aus.
Wie meinen Sie das?
Deutsche Verlage argumentieren nie so. Die sagen lieber «Dieser Autor ist in Amerika erfolgreich, den brauchen wir hier auch» Umgekehrt zählt das jedoch nicht. Bereits 400’000 Exemplare von «Die Elfen» verkauften sich zu Beginn der Verhandlungen für Lizenzen in Amerika. Doch in Amerika zählt das überhaupt nicht. Während deutsche Verlage beim Kaufen von Auslandslizenzen sehr auf Verkaufszahlen achten. Das nagt dann schon an einem, wenn man sieht, wie ungleichgewichtig es ist. Deutschland ist schliesslich immer noch der zweitgrösste Buchmarkt der Welt, aber hier gelten ganz andere Spielregeln als in Amerika.
Und trotzdem hat der Verlag Amazon Crossing sie übersetzt.
Genau. Man hat ein ganz bestimmtes Bild von Amazon. Besonders im Buchhandel gilt es als das «Reich des Bösen». Ich habe diese Meinung genauso geteilt, aber zumindest was den Umgang mit Amazon Crossing, dem Verlag der Amazon angeschlossen ist, habe ich ein ganz neues Bild bekommen. Als sie an mich herangetreten sind, erzählten sie mir, dass sie ein neues Programm hätten. Denn sie betrachten es als problematisch, dass Amerika literarisch sehr einseitig aufgestellt ist. Der Anteil der belletristischen Titel in Amerika, welche original nicht Englisch sind, beträgt nur drei Prozent. Amazon Crossing hat das als Skandal angesehen, da sie der Meinung sind, dass es so viele gute Bücher auf der ganzen Welt gibt, welche nie den Weg nach Amerika finden. Deshalb beschlossen sie, diese Bücher zu suchen, sie zu übersetzten und nach Amerika zu bringen. Das ist nicht das Bild, das man von Amazon hat, es ist aber eine Facette von ihnen. Sie haben es geschafft, dass «Die Elfen» auch in Amerika Erfolg haben.
Wenn wir gerade schon von Lizenztiteln und dem Buchmarkt reden, wie ist es als deutscher Autor, wenn man sieht, dass der eigene Verlag einen Lizenztitel zum Spitzentitel macht? Ist das nicht frustrierend?So ist die Welt halt. Das weiss man als Autor und schlussendlich kann man es nicht ändern. Umgekehrt muss ich sagen, dass ich auch schon einige Male Spitzentitel war. Spitzentitel gibt es im Programm jeweils nur einen, von daher sind diese Plätze sehr umkämpft und ich durfte in meiner Karriere zwei, drei Mal diesen Platz haben, von daher habe ich sehr viel Glück gehabt. Als Autor muss man sich damit abfinden, dass Glück eine sehr grosse Rolle spielt. Die Fähigkeit gute Bücher zu schreiben ist wichtig, das Durchhaltevermögen und der Wille zur Selbstausbeutung helfen auf dem Weg des Erfolgs, aber ein ausschlaggebender Faktor bleibt Glück und das muss man akzeptieren können.
Den Weg in einen Verlag zu finden, wird immer schwieriger und läuft meist über eine Agentur. Werden Sie von einer vertreten und was macht diese für Sie?
Ich werde von einer vertreten. Nicht seit Beginn, aber seit ich von der Agentur Meller vertreten werde, ist vieles einfacher für mich. Weil ich nicht um meine Bücher feilschen und handeln möchte, macht das meine Agentur für mich. Die macht das auch sehr gut. Meine Verlage hassen meine Agentur regelmässig, was aber ein Zeichen dafür ist, dass sie ihren Job gut macht. Ich wäre zu nachgiebig, zu kompromissbereit beim Verhandeln, meine Agentur tritt da anders auf. So profitiere ich letzten Endes sehr davon. Alle Prozente die ich abgebe, hat sich meine Agentur verdient.
Kommen wir zu ihrer Leserschaft. Sie besitzen eine grosse Fangemeinde. Wie ist es für Sie, wenn Leute Ihnen Briefe schreiben, um Schreibtipps Fragen oder Sie als Idol ansehen?
Es ist immer schwierig ein Idol zu sehen. Ich bin schliesslich auch nur ein normaler Mensch. Natürlich habe ich Glück gehabt mit meinen Büchern. Was ich aber schon gerne mache, ist mit meinen Fans plaudern. Gerade wenn sie selbst Schreiben, ist es schön ihnen die Angst zu nehmen. Wenn für sie etwas als unglaubliches Problem erscheint, kann ich ihnen sagen, dass es mir nicht anders geht. Die meisten sind dann erleichtert, wenn die sehen, dass das nicht nur ihre Probleme sind.
Social Media als Werbemassnahme und Möglichkeit für den Kontakt zu Fans. Viele Autoren -besonders Newcomer- schlachten sich ja regelrecht aus und geben sehr viel Privates von sich preis. Wie handhaben Sie das?
Ich achte sehr darauf, was ich preisgebe. Besonders wichtig sind mir da, dass es keine Bilder von meinen Kindern in Verbindung mit mir in den sozialen Medien zu finden gibt. In Interviews erzähle ich von meiner Familie und biografischem bis zu einem gewissen Punkt. Social Media gehört mittlerweile einfach dazu. Mein Verlag hat mich praktisch schon dazu gezwungen eine Facebook-Seite anzulegen, weil es eine höhere Leserbindung schaffe. An meiner Facebook-Seite kann man jeweils sehr gut ablesen, wie viel Stress ich derzeit habe. Es kann durchaus sein, dass da einige Wochen lang nichts steht und ansonsten gibt es da zwei Beiträge pro Woche. Aber eigentlich auch nur, wenn es etwas zu berichten gibt.
Sie haben verschiedene Reihen geschrieben, schreiben aktuell an verschiedenen. Wie schaffen Sie es, nicht durcheinander zu kommen und die Übersicht zu behalten?
Das sind unzählige Listen, Notizen, interne Glossare und viel mehr. Sonst geht das nicht. Ich arbeite immer nur an einem Projekt und erst nach dem ich es abgeschlossen habe, zum nächsten Buch gehe. An zwei Büchern gleichzeitig schreibe, kann ich nicht. Genauso wenig, wie ich zwei Bücher gleichzeitig Lesen mag.
Herzlichen Dank für das Interview Herr Hennen!
Kennt ihr denn schon ein Buch von Bernhard Hennen? Wie hat es euch gefallen? Ich persönlich freue mich sher auf Azuhr und ganz unter uns: der Autor ist sehr sympathisch. Allein schon deswegen, will ich seine Bücher lesen.
Teilt das Interview doch mit euren Freunden und kommentiert, wie es euch gefallen hat. DANKE!
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Buchblog Veranstaltung Bider & Tanner
Ich durfte ja schon einige tolle Dinge erleben als Buchblogger, aber eine eigene Veranstaltung rund um mich. Das habe ich noch nie erlebt. Aber lest selbst:
Josia Jourdan: „Aus dem Leben eines Buchbloggers“
Gespräch & Apéro
Josia Jourdan erzählt im Gespräch mit Martina Rutschmann, was ein Buchblog ist, wie dieser funktioniert und weshalb sein Herz für Bücher schlägt.Josia Jourdan ist leidenschaftlicher Buchblogger. Seit 2015 bespricht der Schüler aus Muttenz auf seiner eigenen Webseite josiajourdan.ch die neuesten Bücher, erzählt aus dem Alltag eines Bücherwurms und führt Autoreninterviews. Kreativität, Ehrlichkeit und Authentizität sind ihm sehr wichtig. Mittlerweile bespricht er nicht nur Neuerscheinugen in seiner eigenen Kolumne in der bz Basel, er ist auch Buchblogger für Bider & Tanner. Wie es dazu gekommen ist, woher er seine Passion nimmt und wie er die Buchwelt sieht, erzählt er im Gespräch.
Moderation: Martina Rutschmann (Autorin & Journalistin)
Veranstaltungsort:
Kulturhaus Bider & Tanner
Aeschenvorstadt 2, 4010 BaselTermin:
Montag, 3. September 2018, 19.30 Uhr
Türöffnung 19.15 UhrEintritt:
CHF 15.–, mit der Bider & Tanner Kundenkarte CHF 10.–
sowie für Schüler/Studenten CHF 10.–CHF 5.00 können am Veranstaltungsabend an Einkäufe
angerechnet werden.
Reservation empfohlenVorverkauf:
Kulturhaus Bider & Tanner, Aeschenvorstadt 2, 4010 Basel
T 061 206 99 96 oder ticket@biderundtanner.ch
Ich würde mich unendlich freuen, einige von euch zu sehen. Für euch sind die Tickets selbstverständlich kostenlos. Schreibt mir eine Mail an josia@jourdan.ch und ich werde euch ein Ticket zur Seite legen.
Und nun fände ich es wunderbar, wenn ihr diesen Beitrag teilt. DANKE!
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Riesen Flop: Für immer hält nicht nur bis morgen / Rezension
Kennt ihr diese Bücher auf die ihr einen richtige Hass habt, weil ihr eure Zeit mit ihnen verschwendet habt? „Für immer hält nicht nur bis morgen“ war so eines. Aber lest selbst:
Klappentext
#MatchMeIfYouCan
Als die Hochzeitseinladung ihrer besten Freundin ins Haus flattert, ist das der Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt. Denn Rae ist (mehr …)
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Neu im Regal Juli 2018
Heute ist der 12. August und ich bin seit gestern zurück aus dem Hockeycamp. Eine Woche ohne Bücher und meinen Blog. Deshalb auch erst jetzt meine Neuzugänge aus dem Juli. Das sind wieder einige geworden. Viel Spass beim Lesen.
