Kategorie: Interview

  • „Jammert nicht rum!“ | Interview Petra Hülsmann

    „Jammert nicht rum!“ | Interview Petra Hülsmann

    Türchen 6 von #XMASWITHJOSIA18

    Heute gibt es ein Interview mit Petra Hülsmann inklusive Gewinnspiel für euch. Eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Autorinnen der letzten Jahre. Mit ihren humorvollen Romanen stürmt sie die Bestsellerlisten, gewinnt einen Leser nach dem anderen für sich und überzeugt jedes Mal mit neuen spannenden Themen. Ich durfte die Autorin auf der Buchmesse treffen & präsentiere euch das Ergebnis heute. Viel Spass beim Lesen! (mehr …)

  • „Ich liebe meine Leser“ | Interview Sarah Morgan

    „Ich liebe meine Leser“ | Interview Sarah Morgan

    TÜRCHEN 2 VON #XMASWITHJOSIA18

    Heute gibt es ein Interview mit einer der international erfolgreichsten Romance-Autorinnen. Sarah Morgan ist bekannt durch ihre «Manhattan-Serie» und dank des HarperCollins Verlags durfte ich sie an der Buchmesse interviewen. Es war mein erstes Interview auf Englisch und ich war so nervös. Zu gewinnen gibt es natürlich auch wieder was schönes! Viel Spass beim Lesen.

    Dein neues Buch ist ein Weihnachtsbuch rund um einen Doktor. Es ist nicht dein erster Roman, welcher von diesem Beruf handelt. Weshalb fasziniert er dich so?

    Das Weihnachtsbuch handelt von einem Doktor. Das Sommerbuch der Reihe ging um einen Tierarzt. Ich bin im medizinischen BEreich ausgebildet und verwende deshalb auch immer wieder Szenen daraus für meine Bücher. Es passt zu den Geschichten und macht sie spezieller. In “Verliebt für eine

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  • „Ich brauche keinen Verlag“ | Interview mit Alice Gabathuler

    „Ich brauche keinen Verlag“ | Interview mit Alice Gabathuler

    Heute habe ich ein Interview für euch mit der Autorin, welche mitunter Schuld daran hat, dass ich so gerne lese. Alice Gabathuler hält sich seit über zehn Jahren in der Buchbranche. Warum sie mittlerweile einige ihrer Bücher auch im Self-Publishing rausbringt & weshalb es für sie so eine Ehre ist, mit ihrem Buch «Hundert Lügen» auf der Shortlist des Bookstar 2018 zu stehen; das erfahrt ihr wenn ihr weiterlest! Viel Spass.


    Im August ist mit «Hühnerställe schwimmen nicht und das Leben ist keine Doku-Soap» ein neues Buch von dir erschienen. Wobei es gar nicht so neu ist. Es ist bereits 2008 einmal im Thienemann Verlag erschienen. Nach kurzer Zeit war es bereits vergriffen. Weshalb hast du dich entschlossen dieses Buch wieder rauszubringen?

    Wenn man als Autor ein Jahr an einem Buch arbeitet und es dann nach kürzester Zeit verramscht wird, ist das zwar normal, wenn man nicht gerade zur Bestseller-Riege gehört, aber dann ist man nicht mehr auf der Backlist. Bedeutet deine Bücher sind nicht mehr über den Handel erhältlich. Ein ganzes Jahr Arbeit ist weg. Das will ich nicht.

    Ich habe nicht so viele Bücher geschrieben, dass es egal ist, wenn mal ein Titel vom Markt verschwindet. Deshalb lege ich jetzt nach und nach meine verramschten Titel neu auf. Das Endziel ist es, dass alle meine Bücher immer erhältlich sind.

    In «Hühnerställe schwimmen nicht» wird ein Bergdorf wegen fehlender Bachüberbauungen überflutet. Als das Buch zum ersten Mal erschien, war das Thema sehr aktuell. Auch in den letzten Wochen liest man gerade bei uns in der Schweiz wieder von solchen Katastrophen. War das für dich der Grund die Geschichte neu rauszubringen?

    Nein, das hat absolut nichts damit zu tun. Ich mag das Buch so gerne und hätte es sowieso irgendwann im Self Publishing gemacht, wie ich bereits vorhin erwähnt habe. Ich will dieses Buch seit 5 Jahren nochmals neu rausbringen & ich bin dermassen langsam mit Überarbeiten, setzen, Cover etc. Es ist ein Zufall, dass es genau dann rausgekommen ist, als das Thema wieder aktuell ist.

    Nach diesem Buch will ich dann noch «Mordsansgt» (ebenfalls vergriffen) neu rausbringen, damit ich meine Backlist wieder zusammen habe.

    Im Gegensatz zu all deinen anderen Büchern ist Hühnerställe schwimmen nicht ein sehr humorvolles Buch. Ansonsten schreibst du Thriller wie Blue Blue Eyes, Blackout oder Hundert Lügen. Wie war es für dich wieder in diese witzige, schräge Geschichte abzutauchen, welche sich so von dem unterscheidet, was du die letzten zehn Jahre geschrieben hast?

    Zwei Gefühle: Ich habe mich sehr gefreut wieder an dieser Geschichte zu arbeiten. Aber ich habe auch festgestellt, dass ich die Geschichte so wie sie geschrieben ist nicht lassen kann. Sie passte für mich nicht mehr & so war mir schnell klar, dass ich da nochmals einiges überabreiten würde.

    Ich lese das Buch zum zweiten Mal. Bereits 2014 habe ich das Buch mit dem alten Titel «Starkstrom» gelesen. Nun würde mich interessieren, inwiefern du das Buch inhaltlich verändert hast.

    Die Geschichte habe ich überhaupt nicht abgeändert. Ich habe sie gekürzt, konzentriert. Als ich das Buch das erste Mal schrieb hatte ich einen grossen Spass mit witzigen Formulierungen um mich zu werfen. Aber ich habe dann beim Überarbeiten bald gemerkt, dass ich dadurch viel zu viele Ausschweifungen gemacht habe. So sind zum Beispiel aus den ersten 50 Seiten nur noch 30 geworden.

    In einem deiner Blogbeiträge (Link zum Blog hier) hast du geschrieben, dass deine Agentin dich mit ins Self Publishing begleitet hat. Weshalb braucht man als Autorin eine Agentin wenn man ins SP geht? 

    Das kommt darauf an, wie man Agentin definiert. Wenn man damit meint, dass ist die Person, die das fertige Manuskript nimmt & einen Verlag sucht, Verträge macht ect. dann braucht man keine im SP.

    Meine Agentin jedoch ist viel mehr. Sie ist meine Beraterin in Titel, Cover & Inhaltlichen Fragen. Es lauft derzeit nicht optimal in der Buchbranche. Das sieht meine Agentin genauso und es ist klar, dass wir neue Wege brauchen. Und einer dieser Wege, zumindest für die Backlist, ist halt dann das SP. Ich bin froh, dass meine Agentin da mitmacht.

    Weisst du denn schon, ob du mit deinen neuen Büchern ebenfalls den SP-Weg gehen wirst oder so wie bisher klassisch über einen Verlag veröffentlichen?

    Ich habe mich noch nicht erschienen. Derzeit schreibe ich an einem Jugendbuch, das wird über einen Verlag gehen. Für meine anderen Ideen habe ich noch keine Entscheidung getroffen. Wenn ich einen Verlag suche, dann werde ich es folgendermassen machen: vier Monate Suche, ich werde mich nicht hinhalten lassen, ich werde mein Ding durchziehen, der Vorschuss müsste stimmen… Es müsste so viel stimmen. Ich brauche nicht unbedingt einen Verlag. Ich bin relativ desillusioniert von der Verlagsbranche.

    Aber wenn du denn nun deine Bücher als SP rausbringen würdest, hättest du eine Chance überhaupt in die Buchhandlungen zu kommen?

    Nein. Jeder einzelne Verlag bringt im Frühjahr & Herbst dutzende Bücher raus. Nicht mal wenn man im Verlag veröffentlicht ist garantiert, dass das Buch in der Buchhandlung ausliegt.
    Der Buchhändler ist überschwemmt. Wie soll er im Meer der Verlagstitel noch Zeit finden SP-Titel rauszufischen? Ich bin den Buchhandlungen auch nicht böse. Es ist so schwierig über alles Bescheid zu wissen. Trotzdem gibt es immer wieder nette Buchhandlungen, welche SP-Titel mit ins Sortiment nehmen.

    Kommen wir zum Bookstar zu sprechen. Du bist mit deinem Jugendthriller «Hundert Lügen» auf der Shortlist, die besten 5 Titel der Longlist. 

    Schweizer JugendbuchautorInnen haben es nicht leicht bei Buchpreisen. Du hast zwar bereits einmal den renommierten Hans-Jörg Martin Preis für den besten deutschsprachigen Jugendkrimi erhalten, welcher von einer Jury vergeben wird. Wie ist es nun bei einem Buchpreis auf der Shortlist zu stehen, bei dem nur LeserInnen entscheiden, welches Buch gewinnt?

    Es ist grandios! Ich habe mich unendlich gefreut, als ich erfahren habe, dass ich auf der Shortlist stehe. Als dann diesen Donnerstag rausgekommen ist, dass ich es auf die Shortlist geschafft habe, bin ich singend & tanzend durchs Haus gehüpft. Dieser Preis ist eine ganz tolle Sache. Jugendliche können bestimmen, welches Buch gewinnt & für mich als Autorin ist das das Beste!

    Was ich so schade finde, dass dieser Preis so wenig Aufmerksamkeit bekommt. Es stimmt alles, sie machen ihre Arbeit super, aber sie werden weder von den Schweizer Medien unterstützt & auch in den Buchhandlungen fehlt es. Das Jugendbuch ist in der Schweiz praktisch nichts wert. Nicht mal ein Preis wird in den Medien erwähnt. Ich bin ratlos… Trotzdem ist dieser Preis eine super Sache & ich bin sehr glücklich, dass mich die Jugendlichen unter die Top 5 gewählt haben.

    Als Abschluss würde ich gerne noch wissen, wann wir denn ein neues Buch von dir erwarten dürfen.

    Herbst 2019. Mehr darf ich noch nicht sagen.

    Ich bedanke mich bei dir Alice für dieses sehr interessante Interview & gratuliere nochmals zur Shortlist.


    Euch kann ich jetzt nur empfehlen, eines der Bücher von Alice Gabathuler zu lesen. Sie sind alle ganz toll & ihr würdet mir eine grosse Freude damit machen! Schönen Abend noch.

  • „Job & Privatleben unterscheide ich nicht“ | Interview mit Markus Heitz

    „Job & Privatleben unterscheide ich nicht“ | Interview mit Markus Heitz

    Vor einigen Monaten traf ich Bestseller-Autor Markus Heitz. Er berichtet über seinen Alltag, seine Bücher und seine spektakulären, preisgekrönten Lesereisen. Viel Spass beim Lesen!


    Ihr letztes Werk heisst «Die Klinge des Schicksals». Im Gegensatz zum Vorgänger ist es wieder mehr Fantasy als Mystery-Thriller wie bei «Das Teufels Gebetsbuch». Weshalb haben Sie diesen Genre-Wechsel gemacht?

    Ich mach das schon seit Beginn meiner Karriere so. Ich habe nie nur ein Genre    geschrieben. Das ist eigentlich auch das Schöne am Schreiben, dass man keine Limits hat. Die einzigen Limits sind meine Vorstellungskraft und mein Schreibvermögen. Ansonsten schreibe ich in diesen Genres, die mir am meisten Spass machen und das sind derzeit die Fantastik, Mystery, Horror & teilweise Space-Fiction. Wenn ich immer im gleichen Genre bleiben würde, wäre mir schon lange langweilig. Das ist wie jeden Tag Pizza. Die ersten paar Tage geil, aber so nach einer Woche wäre ein Salat oder ein Steak schon was Schönes.

     

    Wie spielen die Verlage mit? Lassen sie Sie jedes Genre schreiben? Wie würde der Verlag reagieren, wenn Sie kommen und sagen «Ich will jetzt einen Liebesroman schreiben»?

    Ich fürchte sogar, dass der Verlag mitmachen würde, aber dann müsste ich mir ein Pseudonym zulegen. Denn der Name Markus Heitz steht für Mystery, Horror & Fantasy. Also wenn ich einen Liebesroman schreiben würde (wozu ich mich derzeit nicht wirklich berufen fühle), würde das unter dem Namen Markus Heitz eher nicht funktionieren. Aber solange ich mich in meinen bekannten drei, vier Genres bewege, klappt das gut und die Verlage machen mit. Natürlich nur wenn meine Ideen auch überzeugen.

    Nach welchen Geschichten suchen Sie denn?

    Ich will Geschichten erzählen, welche es so noch nicht hundert Mal gibt. Ich versuche rauszufinden ob es schon Bücher darüber gibt. Zum Beispiel beim Teufelsgebetsbuch habe ich gedacht, es muss doch bestimmt viele Romane über Kartenspiele geben. Tatsächlich gibt es kaum welche. Dabei spielt praktisch jeder Kartenspiele.

    Sie veröffentlichen jedes Jahr zwei Bücher. Wie schaffen Sie das? Schreiben Sie da 24/7?

    24/7 ist ein schöner Ausdruck. Ich bin jede Minute kreativ. Ich unterscheide nicht zwischen Job & Privatleben. Das ist das gleiche für mich. Ich liebe meinen Beruf. Das ist ein riesen Privileg. Deshalb habe ich auch täglich grosse Motivation mir neue Geschichten auszudenken, zu schreiben und meinen Beruf auszuleben.

    Buchblogger sind nicht mehr wegzudenken aus der Buchbranche. Wie arbeiten Sie mit Bloggern zusammen? Wie wichtig sind sie für Ihre Arbeit?

    Es kommen immer wieder Anfragen für Interviews und ähnliches. Ich kriege Links zu Rezensionen, welche ich mir gerne durchlese, da ich es spannend finde zu sehen, was Leute von meinen Büchern halte.

    Mit dem Teufels Gebetbuch haben Sie einen Preis gewonnen für die beste Lesereise.

    Genau. Das Marketing zu dem Buch war komplett neu und aussergewöhnlich. Wir sind mit dem Buch auf Lesereise gegangen, haben Turniere mit dem Kartenspiel aus dem Buch veranstaltet und dann ein grosses Finale im Casino in Baden organisiert. Das war wirklich richtig geiler Scheiss!

    Ich habe zwar schon einige coole Lesereisen gemacht. Zum Beispiel 2009 mit einer Band. Das war dann Lesung & Konzert in einem. Das war auch sehr aussergewöhnlich. Für mich als Autor sind solche Lesereisen spannend.

    Wenn Sie auf der Lesereise sind, wie schaffen Sie es da gleichzeitig noch zu schreiben?

    Ich habe natürlich überall meinen Laptop mit. Da ich fast nur mit dem Zug reise, schreibe ich die gesamte Reise über. Nach diesem Termin hier werde ich an meinem aktuellen Projekt arbeiten.

    An was arbeiten Sie denn derzeit?

    Ich schreibe an einem Projekt mit dem Namen «Doors». Ein für mich ebenfalls spannendes Projekt. Dazu wird es auch eine sehr spektakuläre Lesereise geben. Zu viel verraten darf ich noch nicht.

    Anmerkung: Doors erscheint am 1.10.2018 und wird eine Serie. Mehr Infos findet ihr hier.


    Habt ihr schon ein Buch von Markus Heitz gelesen? Wenn ja, welches? Ich freue mich auf eure Kommentare.

  • „Ein deutscher Autor hat es in Amerika nicht leicht“ | Interview mit Bernhard Hennen

    „Ein deutscher Autor hat es in Amerika nicht leicht“ | Interview mit Bernhard Hennen

    Bernhard Hennen ist einer der erfolgreichsten deutschen Fantasyautoren. Er erzählt im Interview, weshalb es als Autor Glück braucht, wie er zu Social Media steht und wie schwierig es ist, dass ein Buch aus Deutschland in Amerika übersetzt wird.


    Sie veröffentlichen Ihre Bücher bei vielen verschiedenen Verlagen. Ihr neuester Titel «Die Chroniken von Azuhr» ist bei Fischer TOR erschienen. TOR ist eine Weltmarke im Fantasy-Bereich. Merken Sie als Autor einen Unterschied zu anderen Verlagen? Ist es internationaler oder bloss ein Name, welcher von verschiedenen Verlagen benutzt wird?

    Jein. Alle Verlage mit denen ich zusammenarbeite sind sehr professionell. Eine Übersetzung ist bloss wegen der Marke TOR nicht automatisch garantiert. Der Prolog liegt in Amerika bei TOR als übersetzte Leseprobe vor. Wir werden sehen, ob was daraus wird. Grundsätzlich muss jedoch angemerkt werden, dass man es als deutscher Autor nicht leicht hat in Amerika.

    Bei Fischer TOR gibt es trotzdem eine Besonderheit. Ich bin mit dem Programmchef befreundet. Dadurch ist die Zusammenarbeit anders. Es ist angenehm eine persönliche Ebene neben der professionellen zu haben. Das ist sicherlich ungewöhnlich und manche warnen mich auch davor, aber ich habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Es tut den Projekten und Büchern gut und ich bin sehr zufrieden, wie es ist.

    Weshalb meinen Sie, dass man es als deutschsprachiger Autor nicht leicht hat in Amerika?

    Nun ich habe mit meinem erfolgreichsten Buch «Die Elfen» mehr als zehn Jahre gebraucht um einen Verlag in Amerika zu finden, welcher es übersetzt. Es ist von allen Verlagen abgelehnt worden, bis dann Amazon Crossing auf mich zugekommen ist. Die Argumentation der anderen Verlage lief jeweils so: «Schauen Sie Herr Hennen, in Deutschland mögen Sie ja bekannt sein. In Amerika ist das nicht der Fall. Wenn wir Ihr 900 seitiges Buch übersetzten kostet uns das 25’000 bis 30’000 Dollar und Sie wollen ja auch noch Geld.» Es lohnt sich für den Verlag gar nicht unbedingt. Die Verlage investieren lieber in ihre eigenen Autoren. Verständlich, gleichzeitig sieht es in Deutschland aber anders aus.

    Wie meinen Sie das?

    Deutsche Verlage argumentieren nie so. Die sagen lieber «Dieser Autor ist in Amerika erfolgreich, den brauchen wir hier auch» Umgekehrt zählt das jedoch nicht. Bereits 400’000 Exemplare von «Die Elfen» verkauften sich zu Beginn der Verhandlungen für Lizenzen in Amerika. Doch in Amerika zählt das überhaupt nicht. Während deutsche Verlage beim Kaufen von Auslandslizenzen sehr auf Verkaufszahlen achten. Das nagt dann schon an einem, wenn man sieht, wie ungleichgewichtig es ist. Deutschland ist schliesslich immer noch der zweitgrösste Buchmarkt der Welt, aber hier gelten ganz andere Spielregeln als in Amerika.

    Und trotzdem hat der Verlag Amazon Crossing sie übersetzt.

    Genau. Man hat ein ganz bestimmtes Bild von Amazon. Besonders im Buchhandel gilt es als das «Reich des Bösen». Ich habe diese Meinung genauso geteilt, aber zumindest was den Umgang mit Amazon Crossing, dem Verlag der Amazon angeschlossen ist, habe ich ein ganz neues Bild bekommen. Als sie an mich herangetreten sind, erzählten sie mir, dass sie ein neues Programm hätten. Denn sie betrachten es als problematisch, dass Amerika literarisch sehr einseitig aufgestellt ist. Der Anteil der belletristischen Titel in Amerika, welche original nicht Englisch sind, beträgt nur drei Prozent. Amazon Crossing hat das als Skandal angesehen, da sie der Meinung sind, dass es so viele gute Bücher auf der ganzen Welt gibt, welche nie den Weg nach Amerika finden. Deshalb beschlossen sie, diese Bücher zu suchen, sie zu übersetzten und nach Amerika zu bringen. Das ist nicht das Bild, das man von Amazon hat, es ist aber eine Facette von ihnen. Sie haben es geschafft, dass «Die Elfen» auch in Amerika Erfolg haben.

    Wenn wir gerade schon von Lizenztiteln und dem Buchmarkt reden, wie ist es als deutscher Autor, wenn man sieht, dass der eigene Verlag einen Lizenztitel zum Spitzentitel macht? Ist das nicht frustrierend?

    So ist die Welt halt. Das weiss man als Autor und schlussendlich kann man es nicht ändern. Umgekehrt muss ich sagen, dass ich auch schon einige Male Spitzentitel war. Spitzentitel gibt es im Programm jeweils nur einen, von daher sind diese Plätze sehr umkämpft und ich durfte in meiner Karriere zwei, drei Mal diesen Platz haben, von daher habe ich sehr viel Glück gehabt. Als Autor muss man sich damit abfinden, dass Glück eine sehr grosse Rolle spielt. Die Fähigkeit gute Bücher zu schreiben ist wichtig, das Durchhaltevermögen und der Wille zur Selbstausbeutung helfen auf dem Weg des Erfolgs, aber ein ausschlaggebender Faktor bleibt Glück und das muss man akzeptieren können.

    Den Weg in einen Verlag zu finden, wird immer schwieriger und läuft meist über eine Agentur. Werden Sie von einer vertreten und was macht diese für Sie?

    Ich werde von einer vertreten. Nicht seit Beginn, aber seit ich von der Agentur Meller vertreten werde, ist vieles einfacher für mich. Weil ich nicht um meine Bücher feilschen und handeln möchte, macht das meine Agentur für mich. Die macht das auch sehr gut. Meine Verlage hassen meine Agentur regelmässig, was aber ein Zeichen dafür ist, dass sie ihren Job gut macht. Ich wäre zu nachgiebig, zu kompromissbereit beim Verhandeln, meine Agentur tritt da anders auf. So profitiere ich letzten Endes sehr davon. Alle Prozente die ich abgebe, hat sich meine Agentur verdient.

    Kommen wir zu ihrer Leserschaft. Sie besitzen eine grosse Fangemeinde. Wie ist es für Sie, wenn Leute Ihnen Briefe schreiben, um Schreibtipps Fragen oder Sie als Idol ansehen?

    Es ist immer schwierig ein Idol zu sehen. Ich bin schliesslich auch nur ein normaler Mensch. Natürlich habe ich Glück gehabt mit meinen Büchern. Was ich aber schon gerne mache, ist mit meinen Fans plaudern. Gerade wenn sie selbst Schreiben, ist es schön ihnen die Angst zu nehmen. Wenn für sie etwas als unglaubliches Problem erscheint, kann ich ihnen sagen, dass es mir nicht anders geht. Die meisten sind dann erleichtert, wenn die sehen, dass das nicht nur ihre Probleme sind.

    Social Media als Werbemassnahme und Möglichkeit für den Kontakt zu Fans. Viele Autoren -besonders Newcomer- schlachten sich ja regelrecht aus und geben sehr viel Privates von sich preis. Wie handhaben Sie das?

    Ich achte sehr darauf, was ich preisgebe. Besonders wichtig sind mir da, dass es keine Bilder von meinen Kindern in Verbindung mit mir in den sozialen Medien zu finden gibt. In Interviews erzähle ich von meiner Familie und biografischem bis zu einem gewissen Punkt. Social Media gehört mittlerweile einfach dazu. Mein Verlag hat mich praktisch schon dazu gezwungen eine Facebook-Seite anzulegen, weil es eine höhere Leserbindung schaffe. An meiner Facebook-Seite kann man jeweils sehr gut ablesen, wie viel Stress ich derzeit habe. Es kann durchaus sein, dass da einige Wochen lang nichts steht und ansonsten gibt es da zwei Beiträge pro Woche. Aber eigentlich auch nur, wenn es etwas zu berichten gibt.

    Sie haben verschiedene Reihen geschrieben, schreiben aktuell an verschiedenen. Wie schaffen Sie es, nicht durcheinander zu kommen und die Übersicht zu behalten?

    Das sind unzählige Listen, Notizen, interne Glossare und viel mehr. Sonst geht das nicht. Ich arbeite immer nur an einem Projekt und erst nach dem ich es abgeschlossen habe, zum nächsten Buch gehe. An zwei Büchern gleichzeitig schreibe, kann ich nicht. Genauso wenig, wie ich zwei Bücher gleichzeitig Lesen mag.

    Herzlichen Dank für das Interview Herr Hennen!


    Kennt ihr denn schon ein Buch von Bernhard Hennen? Wie hat es euch gefallen? Ich persönlich freue mich sher auf Azuhr und ganz unter uns: der Autor ist sehr sympathisch. Allein schon deswegen, will ich seine Bücher lesen.

    Teilt das Interview doch mit euren Freunden und kommentiert, wie es euch gefallen hat. DANKE!

  • „Ich wollte ein Abenteuer erleben“ | Interview mit Bachelorette Adela Smajic

    „Ich wollte ein Abenteuer erleben“ | Interview mit Bachelorette Adela Smajic

    Adela Smajic ist 25 Jahre jung, Studentin an der Universität Basel, Moderatorin und Wetterfee bei Tele Basel und Bachelorette 2018 der Schweiz. Die sympathische Baslerin hat sich Zeit genommen meine Fragen bei einem Interview zu beantworten. Das Treffen am Mittwoch 23.5 im Soho hat sehr viel Spass gemacht und ich möchte Adela an dieser Stelle nochmals ganz herzlich dafür danken. Aber nun interessiert euch sicher, was ich sie so gefragt habe und was sie uns zu erzählen hat. Viel Spass beim Lesen!

    Warum hast du bei Bachelorette mitgemacht?

    Ich habe dort mitgemacht, weil ich in meinen dort 24 Jahren noch nie ein solches Abenteuer erlebt hatte, welches ich in zwanzig Jahren dann meinen Kindern erzählen könnte und ich war bis dahin auch noch nie verliebt. Deshalb habe ich beschlossen, versuche ich es doch. Wenn etwas daraus wird, super und wenn nicht, dann würde ich einfach eine coole Zeit erleben.

    https://www.instagram.com/p/BhrzLzqFQd4/?taken-by=adela_bachelorette2018

    Was hättest du gemacht, wenn nichts daraus geworden wäre?

    Das wäre für mich trotzdem eine ganz spannende und tolle Erfahrung gewesen. Ich bin in dieser ganzen Zeit in Thailand wirklich an meine körperlichen und emotionalen Grenzen gekommen. Ich habe ganz viele neue Gefühle erlebt und wusste auch nicht immer wie damit umzugehen.

    Die Produktion, das Team und die Kandidaten waren alle so toll, dass ich mir gesagt habe, falls es nicht klappt, habe ich trotzdem ganz viel Neues erleben dürfen.

    Bachelorette ist allgemein als Trashsendung im TV bekannt. Wie haben Familie und Freunde auf deinen Entscheid da mitzumachen reagiert?

    Logischerweise habe ich mir selbst lange Gedanken darüber gemacht, als ich die Anfrage bekommen habe. Es gibt diese Vorurteile gegenüber der Sendung und deshalb habe ich lange überlegt.

    Meine Familie hat nicht unbedingt wegen dem Format kritisch reagiert, sie haben mich gefragt, ob ich denn wirklich so in die Öffentlichkeit treten will. Denn wenn man da mitmacht, kennt dich nachher jeder und jede in der Schweiz. Man kommt nicht mehr zurück.

    Ich habe für mich dann beschlossen, dass ich das will und finde ich es schade, dass die Sendung als Trash-TV angesehen wird. Viele Szenen sind wunderschön, ästhetisch gefilmt und natürlich ist es Unterhaltungsfernsehen, aber nur Trash gibt es da nicht!

    https://www.instagram.com/p/BiEcgQXFoCl/?taken-by=adela_bachelorette2018

    Dates, Challenges und überall Kameras. Wie bist du mit dieser Action umgegangen? War das nicht alles sehr anstrengend? Bei den Dates sind immer Kameras dabei, da läuft ja viel mehr, als das was man im Fernsehen zu sehen kriegt. Du hast zwar Medienerfahrung, aber das war sicher anders, als eine Show zu moderieren, oder?

    Es ist ganz anders. Wenn ich moderiere schaue ich direkt in die Kamera, das konnte ich bei den Dates ja nicht machen. Es gab einige Momente in denen wir Szenen wegen meinen Blicken in die Kamera wiederholen mussten. Ich musste meine Kameraerfahrung also eher ablegen. Was jedoch gut war, dass ich überhaupt nicht schüchtern war und einfach ich selbst sein konnte.
    Die Dreharbeiten waren intensiv, aber ich hab es genossen und mir auch immer wieder gesagt, dass ich diese Zeit voll auskosten soll, denn ich werde wohl nie wieder etwas ähnliches erleben.

    Wie war es zu wissen, dass das was du sagst, später von der ganzen Schweiz im Fernsehen gesehen wird? Besonders bei intimeren Gesprächen oder emotionalen Momenten war dir bewusst, dass da Kameras sind?

    Die Sache ist, dass ich mich gegenüber vielen Männer in sehr kurzen Zeit öffnen musste. In diesen Momenten realisierst du nicht, dass du alles, was du sagst, der ganzen Schweiz erzählst. Die Schwierigkeit lag für mich eher darin, dass ich bei jedem Date einen kleinen Seelenstriptease hinlegen musste. Ich würde niemals beim ersten Date erzählen, dass ich noch nie verliebt gewesen bin, aber da ich die Männer kennenlernen wollte, habe ich natürlich auch Dinge über mich erzählt.

    Für mich war ganz wichtig, dass ich allen Männern die gleiche Chance gebe. Ich habe mich nicht über Socialmedia vorher über sie informiert, so wie sie es bei mir getan haben. Ich wollte wirklich, dass die Gespräche und das, was sie von sich zeigen während der Sendung, darüber entscheiden, wen ich aussuche.

    https://www.instagram.com/p/BjF01DkFOJx/?taken-by=adela_bachelorette2018

    Hast du das Gefühl, dass du bisher anders dargestellt worden bist im Fernsehen?

    Nein, bisher nicht. Ich bin sehr zufrieden, dass sie mich so aufgefasst haben, wie ich bin. Mit all meinen Lachflashs, Schockmomenten etc. Ich bin wirklich sehrt zufrieden.

    Würdest du nochmals mitmachen?

    Ich habe zwar jemanden gefunden, in den ich mich verliebt habe. Aber wenn das nicht so wäre, würde ich immer wieder mitmachen. Es war die beste Erfahrung meines Lebens! Ich würde morgen nochmals mitmachen.

    Viele Männer bei Bachelorette sind sehr sportlich und achten auf ihr Aussehen. Auch du gehst oft ins Gym, hast deine Brüste machen lassen und die Lippen aufgespritzt. Wie stehst du denn zu Schönheitsidealen?

    Für viele ist es widersprüchlich und trotzdem nicht auf mein Äusseres reduziert werden möchte, obwohl ich mich operieren lassen habe, für mich überhaupt nicht. Du kannst eine Person nicht verurteilen, nur weil sie sich die Brüste machen lassen hat. Wieso soll diese Person denn gleich auch oberflächlich sein? Für mich sind Kurven und Brüste etwas sehr weibliches, das sieht jede Person anders, aber das ist kein Grund zu sagen, dass ich oberflächlich bin, nur weil ich mich weiblich fühlen will.

    Ich weiss auch, dass ich mich auf Instagram sehr freizügig präsentiere, aber ich bin doch nicht bloss, wie ich aussehe, hinter mir steckt ein Charakter. Das war auch früher schon immer schwierig bei Männern, weil viele mich auf mein Aussehen reduziert haben und dann mitten im Date plötzlich gesagt haben „Du bist ja gar nicht so, wie du aussiehst!“ Das kann doch wohl kein Kompliment sein, oder?

    Dir ist es also sehr wichtig nicht in eine Schublade wegen deinem Aussehen gesteckt zu werden. Was sind denn drei Dinge, die dich deiner Meinung ausmachen?

    Genau. Schubladedenken ist blödsinnig.
    Gar nicht so leicht sich selbst zu beschreiben. Aber spontan würde ich sagen, ich bin ein sehr kommunikativer Mensch, ich bin ständig gut drauf, lache dauernd und ich glaube, dass ich ein sehr zugänglicher Mensch. Man kann mit mir auf Augenhöhe reden, egal wer man ist, woher man kommt oder wie man aussieht. Darauf lege ich schon sehr viel Wert.

    Was hat sich in deinem Leben verändert, seit verkündet wurde, dass du die neue Bachelorette bist. In dieser Woche warst du überall zu sehen, hast hunderte Interviews gegeben. Wie schaffst du deinen Alltag zu bewältigen? Schliesslich studierst du nebenher noch, arbeitest bei Tele Basel und Tele Züri und musst unzählige Medientermine wahrnehmen? Wie sieht dein Alltag denn jetzt so aus?

    Ich mache wirklich viel zu viele Sachen. Mein Tag sollte mehr als 24 Stunden haben. Ich studiere Medien und Soziologie an der Uni Basel, moderiere mehrere Shows im Fernsehen und gleichzeitig ziehe ich aktuell noch um. Mein Alltag hat keinerlei Routine. Ich stehe jeden Tag auf und versuche alle meine Termine so gut es geht einzuhalten. Besonders wichtig sind mir da natürlich die Termine beim Fernsehen, aber auch das Studium darf nicht zu kurz kommen.

    Wie findest du da noch Ruhe im Alltag?

    Die Frage finde ich gut! Ich probiere am Abend abzuschalten, kein Smartphone, nicht mehr Party machen und zu entspannen. Am liebsten mit der Familie lecker Essen gehen oder NETFLIX schauen. Ganz wichtig: kein Smartphone! Das stresst mich derzeit am meisten und ich habe gemerkt, wie wichtig es ist, einige Stunden am Tag offline zu sein.

    Welchse Serien schaust du denn gerne auf NETFLIX. Was sind da so deine Top-Empfehlungen?

    Also ich liebe House of Cards. Obwohl Kevin Spacey so schlecht in den Medien war und ich die Sendung eigentlich nicht mehr unterstützen möchte, aber die Story ist eben schon genial und er hat die Rolle ja auch gut gespielt. Die Serie bleibt gut.

    Blacklist liebe ich über alles! Eine ganz tolle Serie. Auch Narcos habe ich geliebt. Ich bin allgemein ein Fan von Serien, welche politisch leicht angehaucht sind und auch wenn ich mich nicht sonderlich für Politik interessiere, schaue ich Serien, in denen das eine Rolle spielt, doch sehr gerne.

    Greifst du denn auch manchmal zum Buch?

    Nein, Lesen macht mir nicht so viel Spass .

    Wie gehst du mit kritischen Presseartikeln über dich um? Liest du diese?

    Ich würde dich anlügen, wenn ich nein sage. Mich nimmt es schon Wunder, was über mich geschrieben wird und besonders, wie die Story aufgebaut ist. Also anhand von welcher Aussage oder Handlung eine Geschichte aufgezogen wird. Ich denke, das hat etwas damit zu tun, weil ich selbst als Reporterin arbeite und ich es spannend finde zu sehen, wie andere Berufskollegen Artikel schreiben.
    Womit ich aber aufgehört habe, ist Kommentare zu lesen. Die sind oftmals nur beleidigend und null konstruktiv. Das brauche ich nicht.

    Wie ist es für dich, dass du interviewt wirst und nicht mehr du andere interviewst?

    Ich finde es eine wahnsinnig spannende Sache. Ich weiss, dass jeder Journalist mit gewissen Vorurteilen und Erwartungen an Interviews rangeht und es ist toll zu sehen, wenn man diese dann mit seinen Antworten überraschen kann.

    https://www.instagram.com/p/BjIXrOzFKXE/?taken-by=adela_bachelorette2018

    Was bedeutet denn Basel für dich? Könntest du dir vorstellen wegzugehen?

    Nein, Basel ist mein Zuhause. Meine Familie, Freunde und mein Beruf sind hier. Ich habe mir eine Zeit lang überlegt nach Zürich zu ziehen, weil da Medientechnisch viel mehr läuft, aber schon alleine wegen dem Tele Basel könnte ich Basel nie verlassen. Deshalb ein ganz klares Nein.

    Was sind denn so deine Pläne für die Zukunft? Willst du nach Bachelorette weiterhin so in der Öffentlichkeit stehen oder wirst du wieder mehr als Moderatorin und Reporterin im Fernsehen zu sehen sein?

    Also ich möchte schon gerne, den Bekanntheitsgrad beibehalten. Natürlich nimmt der mit der Zeit ab, das ist für mich auch in Ordnung, aber wenn man in der Öffentlichkeit steht, kann man auch etwas bewegen und das finde ich schön.

    Ich werde auch weiterhin als Moderatorin und Reporterin unterwegs sein.

    Selbst in zehn Jahren, wenn ich hoffentlich Kinder habe, möchte ich weiterhin in den Medien arbeiten. Kinder können dich bei deinem Traum unterstützen und auch wenn ich dann zwischendurch mal kürzertreten müsste, will ich unbedingt auch dann noch im Fernsehen zu sehen sein.


    Nun interessiert mich natürlich eure Meinung. Wie hat euch das Interview gefallen? Schaut ihr euch Bachelorette an? Ich kann wirklich nur sagen, dass ich selten eine so sympathische und herzliche Person wie Adela interviewt habe. Ich bin gespannt, wer die letzte Rose bekommt. Die nächste Sendung ist diesen Montag um 20.15 Uhr auf 3+