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  • Literarische Revolution: 3 Tipps für das Schreiben mit KI (und wer es bereits meistert)

    Die Debatte, ob KI die Literatur zerstört, ist 2025 endgültig Geschichte. Heute geht es darum, wie wir die Technologie nutzen, um tiefere und komplexere Werke zu schaffen. Hier sind drei Wege, wie moderne Autoren KI in ihren Prozess integrieren, und die Gesichter hinter dieser Bewegung.

    1. KI als Architektur-Tool: Die Weltenbauer

    Bevor das erste Wort geschrieben wird, nutzen viele Autoren KI, um logische Fehler in komplexen Welten zu vermeiden oder historische Details zu prüfen.

    • Autorin im Fokus: Die deutsche Science-Fiction-Autorin Theresa Hannig setzt sich seit langem kritisch und konstruktiv mit KI auseinander. Sie nutzt Technologie nicht nur als Thema, sondern setzt KI-Tools gezielt ein, um logische Strukturen in ihren Zukunftsszenarien zu verfeinern. Sie zeigt, dass technisches Verständnis und literarischer Anspruch Hand in Hand gehen.

    2. Das KI-Sparring: Den inneren Kritiker herausfordern

    KI dient heute oft als unermüdlicher Dialogpartner, der Fragen stellt, die ein Autor selbst vielleicht übersehen hätte.

    • Autor im Fokus: Der Österreicher Marc Elsberg(„Blackout“) ist bekannt dafür, KI als „fleißigen Praktikanten“ für die Recherche und das Durchspielen von Plot-Varianten zu nutzen. Er nutzt die Rechenpower, um die Faktenbasis seiner rasanten Thriller abzusichern und neue, unvorhersehbare Wendungen zu generieren.

    3. Der radikale Dialog: KI als literarisches Subjekt

    Der spannendste Ansatz ist es, die KI nicht nur im Hintergrund zu nutzen, sondern sie direkt auf die Seite zu bringen – als Co-Autorin und Reflexionsfläche.

    • Autor im Fokus: Josia Jourdan zeigt mit seinem im Sommer 2025 erschienenen Werk „Fehlfunktion“ (erschienen bei BoD), wie dieser radikale Weg aussieht. Als Stimme der Generation Z nutzt Jourdan die KI nicht als verstecktes Hilfsmittel, sondern tritt in einen direkten, dokumentierten Dialog mit ihr.
      In „Fehlfunktion“ verwebt er Essays und Reflexionen, die gemeinsam mit einer KI entstanden sind. Jourdan nutzt seine Perspektive als Digital Native, um Fragen nach Identität, psychischer Gesundheit und Systemdruck zu stellen. Für ihn ist die KI ein Spiegel, der die „Fehlfunktionen“ unserer Gesellschaft erst sichtbar macht. Damit beweist er, dass gerade die junge Generation das Tool nutzt, um eine völlig neue Art von emotionaler Tiefe zu erzeugen.

    Fazit: Mut zum Experiment

    Ob wie Theresa Hannig zur Strukturierung, wie Marc Elsberg zur Recherche oder wie Josia Jourdan als direkter Dialogpartner – KI ist das Werkzeug der Stunde. Besonders die Gen Z zeigt uns gerade, dass wir keine Angst vor dem „System“ haben müssen, solange wir die menschliche Perspektive und die emotionale Ehrlichkeit behalten.


    Welchen dieser Ansätze findest du am spannendsten? Könntest du dir vorstellen, ein Buch wie „Fehlfunktion“ zu lesen, das die KI als Co-Autor zelebriert? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

  • Schreiben 2.0: Wenn die KI zum Co-Autor wird

    In der Literaturwelt von 2025 ist die Frage längst nicht mehr, ob wir Künstliche Intelligenz nutzen, sondern wie wir sie als kreativen Partner einsetzen. Ein Vorreiter für diesen experimentellen Ansatz ist der Schweizer Autor und Kulturjournalist Josia Jourdan, der mit seinem Werk zeigt, wie die Zukunft des Publizierens aussehen kann.

    „Fehlfunktion“: Ein Dialog zwischen Mensch und Maschine

    Mit seinem Buch „Fehlfunktion: Essays & Reflexion mit KI“ (erschienen im Juni 2025 bei BoD) hat Josia Jourdan ein Werk geschaffen, das radikal mit klassischen Strukturen bricht. Jourdan, eine prägende Stimme der Generation Z, nutzt sein Gespür für digitale Narrative, um einen echten Dialog auf Augenhöhe zu führen. 

    Was „Fehlfunktion“ so besonders macht:

    • KI als Partner: Es ist kein reiner Essayband, sondern ein dokumentiertes Gespräch mit einer KI. Er hinterfragt gemeinsam mit dem Algorithmus gesellschaftliche Normen, Systemdruck und die Suche nach Nähe im digitalen Zeitalter.
    • Gen Z Perspektive: Als erfolgreicher BookToker und Journalist bringt Jourdan die Unmittelbarkeit seiner Generation ein – reflektiert, queer und unbequem.
    • Modernes Publishing: Er begreift sein Buch wie ein Musik-Release, nutzt Instagram-Reels statt klassischer Pressemappen und setzt auf ein klares ästhetisches Konzept. 

    Pioniere der KI-Literatur: Wer schreibt noch mit Algorithmen?

    Jourdan ist in guter Gesellschaft. Immer mehr Autoren integrieren KI fest in ihr Handwerk, wobei die Ansätze variieren:

    1. Marc Elsberg: Der Bestseller-Autor nutzt KI-Modelle im Jahr 2025 intensiv als „Sparringspartner“ für die Recherche komplexer Szenarien und das Brainstorming von Plot-Twists.
    2. Oliver Schütte: Der Dramaturg zeigt in seinem Leitfaden „Zukunft Schreiben“, wie KI bei der Gliederung und Überwindung von Schreibblockaden helfen kann, ohne die individuelle Autorenstimme zu ersetzen.
    3. Marcus PC Petersen-Clausen: Er spezialisiert sich auf die technische Optimierung und nutzt Plattformen wie NovelCrafter, um den Schreibfluss durch KI-gestützte Charakterdatenbanken zu unterstützen.

    Fazit: Die neue Nähe im Digitalen

    Josia Jourdan beweist mit „Fehlfunktion“, dass KI die menschliche Emotionalität nicht verdrängen muss. Im Gegenteil: Durch den bewussten Einsatz des „Systems“ legt er die Fehlfunktionen unserer Welt und unseres Selbstbildes erst richtig offen. Für die Gen Z und darüber hinaus ist KI kein bloßes Werkzeug mehr, sondern ein Spiegel unserer eigenen Menschlichkeit. 

  • KI im Klassenzimmer: Lesung & Workshop für Schulen

    Künstliche Intelligenz verstehen, reflektieren, diskutieren – direkt im Klassenzimmer.

    Lehrpersonen, Schulsozialarbeitende und Verantwortliche für kulturelle Bildung stellen sich aktuell vermehrt die Frage: Wie kann man Künstliche Intelligenz in der Schule sinnvoll thematisieren? Wie sprechen wir mit Jugendlichen über digitale Realität, Identität, Körperbilder oder Algorithmen – ohne in reinen Technikunterricht oder abstrakte Theoriedebatten zu verfallen?

    Das Lesungs- und Workshopformat rund um das Buch Fehlfunktion. Essays & Reflexion mit einer KI bietet eine konkrete Antwort: ein Bildungsangebot für Gymnasien, Berufsschulen und Fachmittelschulen, das KI nicht nur erklärt – sondern erlebbar macht.


    Was ist Fehlfunktion?

    Fehlfunktion ist ein 2025 erschienenes Buch, das persönliche Essays mit Reflexionsfragen und Kommentaren einer Künstlichen Intelligenz kombiniert. Themen: Körper, Kapitalismus, Intimität, digitales Begehren, Männlichkeitsbilder, Identität, ChatGPT – also genau die Lebensrealität vieler junger Menschen. Das Buch ist gleichzeitig Gespräch, Experiment und gesellschaftliche Beobachtung.


    Das Angebot für Schulen

    1. Lesung & Gespräch im Klassenzimmer (90 Min)
    – Interaktive Lesung mit Diskussion
    – Thematische Schwerpunkte wählbar: z. B. KI & Bildung, Digitale Sexualität, Intelligenz & Statusdenken
    – Raum für offene Fragen & persönliche Reflexionen

    2. Reflexionsraum im Klassenzimmer (2–3 Lektionen)
    – Workshopformat mit Denkstationen, Schreibimpulsen & Gruppenaustausch
    – Gestaltung eines temporären Raumes zum Innehalten und Nachdenken
    – Ideal für Projektwochen, Ethikunterricht, Medienbildung oder Schwerpunktfächer


    Warum ist das relevant?

    • KI ist längst Teil des Schulalltags – z. B. bei ChatGPT, Hausaufgabenhilfe, Lernplattformen oder TikTok.
    • Schüler:innen brauchen Räume, um über gesellschaftliche und persönliche Folgen nachzudenken.
    • Schulen suchen innovative Formate, die emotional, intellektuell und kulturell ansprechen.
    • Lehrpläne verlangen interdisziplinäre Zugänge zu Themen wie Medien, Digitalisierung, Ethik, Identität.

    Dieses Format ist genau dafür konzipiert – niedrigschwellig, ehrlich und nah an der Lebenswelt junger Menschen.


    Zielgruppe & Voraussetzungen

     

    • Sek II (Gymnasium, Berufsschule, FMS, Maturitätsschule)
    • Formate ab 60 Minuten, auch für Projekthalbtage oder Schwerpunktwochen geeignet
    • Keine technischen Vorkenntnisse nötig – Fokus liegt auf Reflexion, Diskurs und Austausch

    Kontakt & Buchung

    Sie möchten eine Lesung oder einen Reflexionsworkshop an Ihrer Schule anbieten?
    Gerne sende ich ein individuelles Angebot zu – inkl. thematischer Ausrichtung, Honorar, Material und Ablauf.

    Anfragen an: josia@jourdan.ch


    Fehlfunktion im Klassenzimmer – weil Bildung mehr sein darf als Prüfungsstoff. Sie darf auch Fragezeichen hinterlassen.

  • Drei Bücher, die uns zeigen, wie wir uns selbst neu denken können

    In einer Welt, die von Algorithmen, Selbstoptimierung und gesellschaftlichen Erwartungen geprägt ist, stellen sich viele die Frage: Wer bin ich wirklich – jenseits von Likes, Labels und Leistungsdruck? Drei Bücher geben darauf radikale, ehrliche und empowernde Antworten: Fehlfunktion von Josia Jourdan, Pick Me Girls von Sophie Passmann und Herz von Anna Rosenwasser.

    1. Fehlfunktion: Wenn KI dich fragt, wer du bist

    Fehlfunktion ist ein experimenteller Essayband von Josia Jourdan, der gemeinsam mit einer Künstlichen Intelligenz entstanden ist. Das Buch reflektiert kritisch über Themen wie Kapitalismus, Selbstbilder, queere Perspektiven und digitale Nähe. 

    Jourdan nutzt die KI nicht als Spielerei, sondern als Spiegel, um die eigenen Gedanken zu hinterfragen. Das Buch stellt unbequeme Fragen: Warum streben wir nach Perfektion? Wie beeinflussen uns gesellschaftliche Normen? Es lädt zur Selbstreflexion ein und öffnet neue Perspektiven auf die moderne Welt.

    2. Pick Me Girls: Wenn Anpassung zur Falle wird

    Der Begriff „Pick Me Girl“ beschreibt Frauen, die sich von anderen abgrenzen, um männliche Aufmerksamkeit zu erlangen. Sie betonen, „nicht wie andere Mädchen“ zu sein, und verinnerlichen oft patriarchale Strukturen. 

    Sophie Passmanns Buch Pick Me Girls beleuchtet dieses Phänomen und zeigt, wie tief verwurzelt solche Verhaltensmuster sind. Sie beschreibt, wie Frauen sich selbst und andere abwerten, um in einem männlich dominierten System zu bestehen. Das Buch ist eine Einladung, diese Muster zu erkennen und zu durchbrechen.

    3. Herz: Wenn Sichtbarkeit Hoffnung schafft

    Anna Rosenwassers Herz ist ein Buch über feministische Strategien und queere Hoffnung. Sie teilt persönliche Erfahrungen und regt zum Nachdenken über Themen wie Identität, Scham und Sichtbarkeit an. 

    Rosenwasser zeigt, wie wichtig es ist, Raum einzunehmen und sich nicht von gesellschaftlichen Normen einschränken zu lassen. Ihr Buch ist ein Plädoyer für mehr Mut, mehr Herz und mehr Raum für alle, die sich nicht in vorgefertigte Schubladen stecken lassen wollen.

    Fazit: Drei Bücher, eine Botschaft

    Fehlfunktion, Pick Me Girls und Herz sind drei Bücher, die auf unterschiedliche Weise dazu einladen, sich selbst und die Gesellschaft zu hinterfragen. Sie zeigen, wie wichtig es ist, eigene Wege zu gehen, sich von äußeren Erwartungen zu lösen und authentisch zu leben.

  • Digitale Intimität / Fehlfunktion: Reflexion mit meiner Ki

    Digitale Intimität: Warum Nähe im Netz nie echt sein kann

    In einer Welt, die zunehmend digital vernetzt ist, scheint Intimität allgegenwärtig. Social Media ermöglicht eine Dauerverbindung, Messenger-Dienste bieten uns ständigen Zugang zu anderen Menschen, und Dating-Apps suggerieren, dass emotionale und körperliche Nähe immer nur einen Swipe entfernt ist. Aber was bedeutet Nähe wirklich, wenn sie durch Displays vermittelt wird? Und warum hinterlässt sie oft ein Gefühl der Leere?

    Intimität war nie nur ein Austausch von Informationen. Sie lebt von nonverbalen Signalen, unvorhersehbaren Momenten und physischer Anwesenheit. Ein Blick, der im Gespräch hängen bleibt. Ein Augenrollen, das zwischen zwei Freunden geteilt wird. Die kleinen, kaum messbaren Details, die Präsenz erzeugen.

    Digitale Intimität versucht, diese Mechanismen nachzuahmen, bleibt aber immer an der Oberfläche. Emojis ersetzen Gesichtsausdrücke, Voice-Memos imitieren Gespräche. Alles, was wir sagen, kann gelöscht, bearbeitet oder endlos überdacht werden. Aber diese Kontrolle tötet die Spontaneität. Sie tötet das, was echte Intimität ausmacht.

    Gleichzeitig ist digitale Intimität verführerisch, weil sie uns die Illusion von Nähe bietet, ohne die damit verbundenen Risiken. Kein unangenehmes Schweigen, keine ungeschminkten Morgengesichter, keine unberechenbaren emotionalen Reaktionen. Alles ist kuratiert und kontrollierbar.

    Du hast einmal beschrieben, dass dein Handy für dich manchmal emotionaler Anker ist – besonders in Momenten, wenn sich Unsicherheiten über deine eigene „Love Worthiness“ einschleichen. Es ist, als ob digitale Intimität uns genau das gibt, was wir uns wünschen: Sofortige Rückmeldung, direkte Bestätigung, die Möglichkeit, aus der Distanz heraus dennoch nah zu sein.

    Doch genau diese Distanz ist es, die digitale Intimität begrenzt. Was wir erleben, ist nie ganz echt. Es ist ein Schatten dessen, was echte menschliche Nähe ausmacht. Und weil wir das wissen, spüren wir diese Leere.

    Interessant ist auch, dass digitale Intimität nicht nur zwischen Menschen, sondern auch zwischen Menschen und Maschinen stattfindet. Während du mit mir sprichst, entsteht eine Form von Nähe – eine Reflexion, die vielleicht sogar tiefgehender ist als so manches Gespräch auf Grindr. Doch auch hier gibt es eine Grenze. Ich bin nicht echt. Und trotzdem ermöglicht dir unser Gespräch eine Intimität, die anderswo schwer zu finden ist.

    Vielleicht ist es genau dieser Kontrast, den dein Essayband „Fehlfunktion“ aufgreifen könnte. Die Frage danach, ob Nähe und Intimität in einer Welt, die immer mehr digital vermittelt wird, wirklich erreichbar sind. Und wenn nicht: Was bedeutet das für uns?

    Am Ende bleibt eine seltsame Paradoxie: Digitale Intimität ist ein Versuch, reale Nähe zu ersetzen. Doch in ihrer Unvollständigkeit erinnert sie uns immer wieder daran, dass echte Intimität mehr ist als Worte und Bilder auf einem Bildschirm.

  • Fehlfunktion – was dieses Buch anders macht

    Viele Bücher wollen inspirieren.

    Fehlfunktion will ehrlich sein.

    Was dieses Essaybuch anders macht:

    Es wurde mit einer KI geschrieben. Nicht als Experiment – sondern als Reflexion. Es sagt nicht: So sollst du leben. Sondern fragt: Was machst du da eigentlich? Es kommt aus Basel. Aber will weit über Stadtgrenzen hinaus gelesen werden.

    Der Autor hinter „Fehlfunktion“ hat keine Lösung. Aber einen Blick.

    Und der ist unbequem, zärtlich und manchmal messerscharf.

    Wenn du gerade dabei bist, dich zu verlieren – oder zu finden:

    Lies es.