{"id":3910,"date":"2019-01-31T18:42:20","date_gmt":"2019-01-31T17:42:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.josiajourdan.ch\/wordpress\/?p=3910"},"modified":"2019-07-17T23:45:50","modified_gmt":"2019-07-17T21:45:50","slug":"schund-und-suehne-rezension","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.josiajourdan.ch\/wordpress\/schund-und-suehne-rezension\/","title":{"rendered":"Schund und S\u00fchne \/ Rezension"},"content":{"rendered":"<p>Anna Basener hat mich mit ihrem Deb\u00fctroman \u00abAls die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte\u00bb extrem begeistert. Ganz spezieller Humor, geniale Charaktere &amp; eine spannende Story. Dementsprechend gespannt war ich auf ihr zweites Buch. \u00abSchund &amp; S\u00fchne\u00bb ist wieder bei Eichborn erschienen und ich durfte es in einer Leserunde bei der Lesejury vorablesen. Doch konnte es mich \u00fcberzeugen?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Klappentext:<\/strong><\/p>\n<p>Ein schwuler Prinz, der f\u00fcr Nachkommen sorgen muss, eine depressive F\u00fcrstin, die nicht an Depressionen glaubt, ein Rosenkavalier, der die Welt retten will, eine Prinzessin mit gebrochenem Herzen und Jagdgewehr. Und mittendrin eine junge Groschenromanautorin, die eigentlich aufh\u00f6ren will mit Schund und Kitsch, aber ausgerechnet daf\u00fcr das Literaturstipendium auf Schloss Rosenbrunn bekommt.<br \/>\nF\u00fcr vier von ihnen brechen herrliche Zeiten an. Der F\u00fcnfte wird diesen Herbst nicht \u00fcberleben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.biderundtanner.ch\/detail\/ISBN-9783847906537\/Basener-Anna\/Schund-und-S\u00fchne?bpmctrl=bpmrownr.1%7Cforeign.88150-1-0-0\">Hier<\/a> kaufen!<\/p>\n<p><strong>Rezension<\/strong><\/p>\n<p>Also die Story hat eine spezielle Ausgangssituation. Die Protagonistin Kat ist Groschenromanautorin und kriegt ein Stipendium um auf einem Schloss zu schreiben. Nicht irgendeinem Schloss sondern dem der Familie Schell. W\u00e4hrend sie auf diesem Schloss ist lernt sie die Familie besser kennen und wir als Leser ebenfalls. Und ja, was soll ich sagen. Eine ganz sch\u00f6n spezielle Truppe. Prinzessin Seph ist die Tochter und ihr Leben dreht sich darum \u00fcber ihren Exfreund hinwegzukommen, zu jagen, auf Hochzeiten Brautstr\u00e4usse zu fangen und\u2026. Nun ja ihr Leben ist langweilig. Genauso wie das ihrer ganzen Familie. Zumindest scheint es so. Wir begleiten die Charaktere \u00fcber einige Wochen, wir kriegen Liebeleien, pers\u00f6nliche Dramen und Schlossleben mit. Jeder einzelner Charakter versucht Gl\u00fccklich zu werden.<\/p>\n<p>Anna Basener beh\u00e4lt ihren Humor bei, auch wenn er bisschen anders ist. Denn sie spielt zwar wieder viel mit Klischees jedoch ganz anderen. F\u00fcr mich hat es trotzdem gepasst, ich hab nicht ganz so viel gelacht, was meiner Meinung nach aber viel mehr an der der Handlung lag. Denn ja die Handlung, die war irgendwie schwach. Denn\u00a0es gab keine. Es war mehr ein \u00abAusschnitt aus dem seltsamen Leben mehrerer Personen auf einem Adelsschloss, einer Adelsfamilie, die keine mehr ist\u00bb. Kein wirklicher roter Faden, bisschen Lovestory, Sex, Blut und Drama. Das war f\u00fcr mich schon bisschen entt\u00e4uschend. Die Charaktere dagegen gefielen mir wieder ziemlich gut. So verr\u00fcckte, aussergew\u00f6hnliche, teilweise auch unsympathische, unnaubare Personen, welche alle eigentlich nur ihr Gl\u00fcck suchen. Das gefiel mir gut.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Von Anna Baseners zweitem Roman habe ich mir viel erwartet. Es fehlt eine wirkliche Geschichte und das ist f\u00fcr mich auch der einzige Grund, weshalb ich nicht ganz warm geworden bin mit dem Buch. Denn ich habe es zwar gerne gelesen, Anna Basener schreibt toll, die Charaktere sind speziell, gefielen mir aber gut. Die Thematik mit den Adligen, dem eigenen Gl\u00fcck, Arbeit und Privatleben ist eigentlich ganz sch\u00f6n. Ich hab das Buch gerne gelesen, gross dar\u00fcber reden w\u00fcrde ich jedoch nicht und nochmals lesen auch eher nicht. So vergebe ich 3 von 5 Sterne.<\/p>\n<p><strong>Ist \u00abSchund und S\u00fchne\u00bb von Anna Basener?<\/strong> Bisschen entt\u00e4uscht von der Story, aber gelesen habe ich es trotzdem.<\/p>\n<p>Ich bedanke mich beim Eichborn-Verlag f\u00fcr mein Exemplar!<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Bibliografische Angaben<a href=\"http:\/\/www.josiajourdan.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Schund-und-S\u00fchne.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3911 alignright\" src=\"http:\/\/www.josiajourdan.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Schund-und-S\u00fchne-189x300.jpg\" alt=\"\" width=\"189\" height=\"300\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>18,00\u00a0\u20ac<\/strong><\/p>\n<p>Eichborn<\/p>\n<p>Romane &amp; Erz\u00e4hlungen<\/p>\n<p>240 Seiten<\/p>\n<p>Erscheinungsdatum: 31.01.2019<\/p>\n<p>9783847906537<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anna Basener hat mich mit ihrem Deb\u00fctroman \u00abAls die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte\u00bb extrem begeistert. Ganz spezieller Humor, geniale Charaktere &amp; eine spannende Story. Dementsprechend gespannt war ich auf ihr zweites Buch. \u00abSchund &amp; S\u00fchne\u00bb ist wieder bei Eichborn erschienen und ich durfte es in einer Leserunde bei der Lesejury vorablesen. Doch konnte [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":3912,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[428,19],"tags":[119,304,303],"class_list":["post-3910","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-alle-beitrage","category-komoedie","tag-anna-basener","tag-eichborn-verlag","tag-groschenroman"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.josiajourdan.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3910","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.josiajourdan.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.josiajourdan.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.josiajourdan.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.josiajourdan.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3910"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.josiajourdan.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3910\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3913,"href":"https:\/\/www.josiajourdan.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3910\/revisions\/3913"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.josiajourdan.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3912"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.josiajourdan.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3910"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.josiajourdan.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3910"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.josiajourdan.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3910"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}